Bunker in Hessen - Edertalsperre - Unshausen - Homberg (Efze)
Vielen Dank an Herrn Peter Raddatz für die Unterstützung und Bereitstellung von Bildmaterial für diese Rubrik!
Im Rahmen der eintägigen Hessentour am 29. August 2009 konnten mehrere LS-Objekte fotografisch festgehalten werden.
Zum einen handelt es sich um Verbunkerungen an der Edertalsperre:
Diese wurde bekanntlich bei einem gezielten Angriff am 17. Mai 1943 durchschlagen und danach innerhalb von vier Monaten wieder hergerichtet und nutzbar gemacht.

Impressionen der Sperrmauer:
Positionierte Flak soll vor 1943 abgezogen worden sein, da die Sperre als unzerstörbar galt. Erst während des Wiederaufbaues wurde bis Ende 1943 an der Südseite eine Verbunkerung für ein Flakgeschütz errichtet:
An der Nordseite wurde ein Beobachtungsstand in den Fels gebaut. Auf dem Stand befand sich ebenfalls eine Flakstellung. Interessant sind zwei lüftungsturmähnliche Objekte nahe dieses Standes. Sogar auf dem Beobachtungsstand selbst befindet sich ein solcher Aufsatz. Wurde hier ein LS-Stollen in den Fels getrieben?
Der Beobachtungsstand:
Lüftungsturmähnliches Objekt 1 nahe des Standes:
Lüftungsturmähnliches Objekt 2 nahe des Standes:
In Unshausen unweit von Homberg an der Efze befindet sich dieser wohl gesprengte U-förmige Deckungsgraben mit zwei Eingängen an den Enden:
Homberg (Efze): In der Homberger Altstadt wurden im Krieg Keller zu behelfsmäßigen Luftschutzkellern ausgebaut, da keine Bunker vorhanden waren. Diese hervorgesetzten Eingänge hier sollen nach Angaben eines Anwohners Zugänge zu den LS-Kellern gewesen sein. Bis auf zwei Vorbauten, die eigens für die Kellerbauvorhaben angesetzt wurden, sind die Eingänge jedoch schon bis zu zwei Jahrhunderte alt:
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