

2000
Der Tiefbunker wurde zu Zeiten der ersten Welle durch die Kriegsmarine in Folge des zweiten Bauabschnittes der Kaserne Sengwarden 1940-1942 errichtet. Im Laufe des Krieges war der Komplex unter anderem zeitweise Hauptquartier des damaligen Kommodore Dönitz (später Großadmiral). Im zweiten Kasernenbauabschnitt wurden unter anderem fünf im Karree liegende, als Bauernhäuser getarnte Kasernengebäude errichtet. Vier dieser Gebäude (Nr. 1 bis 4) wurden mit Luftschutzkellern versehen, welche bombensicher gewesen sind.

Grundriss des Tiefbunkers / A. Meyer / mit freundlicher Genehmigung
Am und unter dem südlichen, fünften Kasernengebäude wurde der Tiefbunker errichtet, welcher im unterirdischen Verbund mit den LS-Kellern der anderen vier Gebäude lag (und noch liegt). Der gesamte verbunkerte Komplex kann daher auch als eine einzige Gesamtanlage gesehen werden. Da das Kasernengelände noch immer militärischer Sicherheitsbereich ist, sind weiterführende Informationen momentan nicht erhältlich.
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