
Der Bunker bei Google Earth: Standort entfernter Luftschutzturm Gorch-Fock-Platz Wilhelmshaven.kmz
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Der Bunker bei Virtual Earth: Standort entfernter Luftschutzturm Gorch-Fock-Platz Wilhelmshaven
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1945


Späte 1940er Jahre


Frühe 1940er Jahre
Der ersichtliche Splitterschutzvorbau wurde erst nachträglich mit Greifen der verschärften Luftschutzverordnungen angebaut. Da der Bunker nur einen Lüftungsturm hatte, müsste der Vorbau aufgrund der (wegen des auch hier ersichtlichen Lüftungsturmes) gleichen Aufnahmeperspektive theoretisch auf dem oberen Bild mitten in der Baracke stehen. Also muss dies ein Bild aus frühen Tagen des Bunkers sein. Auf den beiden anderen Bildern mit Splitterschutzvorbau sind des weiteren wesentlich weniger Bäume zu sehen. Anscheinend wurde eine Rodungsaktion des Geländes durchgeführt. Diese Freiflächen sind auch ganz unten auf dem Bild von 1968 noch zu erkennen. Die Baracke wurde aufgrund des Splitterschutzvorbaues entfernt.

1945
Luftbild aus Kriegstagen
Südlich am Turm zu erkennen der Splitterschutzvorbau. Aufgrund der Schatteneinwirkung ist auf der gegenüber liegenden Seite kein zweiter Vorbau nachzuweisen.
Der Bunker wurde am 4. Oktober 1949 gesprengt und nach und nach abgetragen.

Um 1950
Hier zu sehen ist ein Teil vom Trümmerfeld des gesprengten Bunkers in Blickrichtung Nord Ost. Im Hintergrund zu sehen sind Gebäude am Bismarckplatz und mutmaßlich Teile des heutigen Textilhofes. Die Aufnahme wurde wahrscheinlich vom Parkmittelweg aus gemacht. Der Radfahrer fährt die Bremer Straße Richtung Osten entlang.

Interessant an diesem LS-Turm ist der angesetzte Lüftungsturm. Seine Bauart entspricht zumindest im unteren Bereich den angesetzten Lüftungstürmen der bekannten 10er (bzw.15er) Luftschutzturmreihe Wilhelmshavens. Eine Ähnlichkeit zu den Lüftungstürmen des LS-Turmes Hamburger Straße und des Bunkers Kantstraße besteht ebenso. Auch der schräg nach oben laufende Dachbereich des mindestens einmal am Turm vorhandenen Splitterschutzvorbaues ist interessant und bisher in dieser Form hier einmalig in der Stadt nachgewiesen.

2004
Montage
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