







Ein Originalstahlschott des LS-Kellers liegt noch immer im Innenraum. Zwei dieser kleineren LS-Türen mit dem Maßen 120 mal 90 Zentimetern sind vorhanden, wovon eine hier im Keller liegt und die andere im Vorbau angebracht ist. Diejenige des Vorbaues ist aufgrund ihrer Dicke von 2 Zentimetern ungleich schwerer (Gesamtgewicht circa 200 Kilogramm) als die innere Tür.

Oben mittig erkennbar der vertiefte Soll-Mauerdurchbruch in das westlich angrenzende Haus.



2008
Dieser LS-Keller war lediglich ein Kriechkeller. Im Krieg muss während der Angriffe der Aufenthalt in diesem Raum sehr beklemmend gewesen sein. Westlich und östlich des LS-Kellerbereiches befinden sich noch immer die lediglich mit einer dünnen Klinkerschicht geschlossenen Soll-Mauerdurchbrüche zu den Nachbarhäusern Rheinstraße 125 und 121 (siehe Foto weiter oben).
2009 wurde im Zuge der Haussanierung der Splitterschutzvorbau entfernt. Der innere LS-Kellerbereich bleibt weiterhin erhalten. Die beiden seltenen LS-Türen des Kellers wurden uns vom Eigentümer Herrn Böning freundlicherweise überlassen.
5. September 2009:
Heute wurden die beiden LS-Türen samt Rahmen zum Bunkermuseum Minsener Oog 1A verbracht. Hier haben sie nun einen sinnvollen Verbleib gefunden. Die beiden neuen Eigentümer danken herzlich Herrn Böning für die Überlassung der beiden Relikte. Herr Böning setzt sich durch die aufwändige Renovierung und historische Angleichung seines Mehrparteienhauses Rheinstraße 123 für eine Aufwertung der Südstadt ein. Wir unterstützen dieses Vorhaben vollends. Hätten wir mehr dieser historisch interessierten Investoren, würde unser Stadtbild bereits ganz anders aussehen - im positiven Sinne.
Massivschott außen / ehemals im Splitterschutzvorbau LS-Keller Rheinstraße 123 / circa 200 Kilogramm
Schott leichteren Gewichtes innen / ehemals Tür vom LS-Keller Rheinstraße 123 zum Kellernebenraum / circa 70 Kilogramm
2009
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