
Der Bunker bei Google Earth: Hochbunker hinter Mozartstraße Wilhelmshaven.kmz
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Der Bunker bei Virtual Earth: Hochbunker hinter Mozartstraße Wilhelmshaven
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1945

2003


Der Bunker stand nicht nur der Zivilbevölkerung offen, sondern wurde auch von Parteifunktionären und Marineangehörigen benutzt. Dies erklärt die äußerst massive Bauweise.
Bauträger war hier die Kriegsmarine. Aber der Bunker wird eventuell speziell auch für Parteimitglieder errichtet worden sein. Zivilisten stand der Bunker regulär von Anfang an offen. Der Bau dieses Hochbunkers in einer solchen Form ist auf eine Initiative des Baurates Schwichow zurückzuführen. Deshalb trug er in der Bevölkerung den inoffiziellen Namen "Schwichow-Bunker". Mehr oder weniger offiziell trug er jedoch den Namen "Göring-Bunker". Die nahe Parkstraße hieß damals Göringstraße.

2006

2011
Noch heute ist an der Nordwestecke des Bunkers die Aufschrift "Göring-Bunker" teilweise zu erkennen.

1978

1972



2003




2005

2006
Neben den ursprünglichen vier Schutzgaragen an den Eingangsvorbauten existieren diese zusätzlichen quer zum Bunker liegenden beiden Garagen. Der Verdacht liegt nahe, dass sie erst nachträglich in dieser Form angelegt worden sind und vorher als ein Unterstandraum zusammengelegt waren, da zumindest die Betondecke alt zu sein scheint.

Seltsamerweise besitzt der Bunker augenscheinlich keinen Lüftungsturm...










An jedem der Luftschächte des Bunkers sind diese trichterförmigen Einbuchtungen zu erkennen. Sollten in die vier ersichtlichen Vertiefungen Schutzgitter eingebaut werden oder sind es Überbleibsel der Schalung?






















2006
Begehung vom 10.10.11:












2011
In den 1980er Jahren bis in die 1990er Jahre probten in allen acht Haupträumen des für den Zivilschutz in den 1960er Jahren bedingt hergerichteten Bunkers Musikgruppen. Deren Überbleibsel sind noch heute vorhanden. Auffällig an der Innenseite der Abschlussdecke ist die Stahllamellenpanzerung, wie sie sonst auch bei Regelbauten des Atlantikwalles oft vorkommt. Das EG besitzt vier Aufenthaltsräume und vier kleine Aborte im Kern des Bunkers. Zwei gegenüberliegende Treppenhäuser sind vorhanden. Im Obergeschoss befinden sich wiederum zwei große Aufenthaltsräume (ehemals waren hier vier Räume, die Trennwände wurden später entfernt) mit zwei kleineren Verbindungsräumen beziehungsweise Gängen, in denen die insgesamt vier Wasserboiler für Frischwasser und Heizung installiert sind. Der Bunker wird Ende des Jahres an die BIMA zurückgegeben.
Restinventar mittlerweile demontiert, Entlassung aus Katastrophenschutzbindung 2010-2011 / danach Veräußerung durch BIMA
Stand 06/11: Rückgabe an Bund / BIMA in zweiter Jahreshälfte 2011
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