Der Bunker bei Google Earth: Tiefbunker Wiesbadenbrücke Wilhelmshaven.kmz

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Der Bunker bei Virtual Earth: Tiefbunker Wiesbadenbrücke Wilhelmshaven

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Vielen Dank an Herrn Peter Raddatz für die Unterstützung und Bereitstellung von Bildmaterial für diese Rubrik!

1998

2003

Die Betondecke des unter Wasser stehenden Tiefbunkers ist nachträglich mit Betonfertigträgern in zweifacher Schicht übereinander und hintereinander belegt und somit verstärkt worden. Die Deckenstärke betrug ursprünglich 1,40 Meter. Durch die Verstärkung wurde sie auf ungefähr 2,00 Meter erhöht. Die Wandstärke beträgt zwischen 1,70 Metern und 1,80 Metern. Die Maßnahme der Verstärkung sollte die Bombenfestigkeit der Abschlussdecke erhöhen und gleichzeitig eine Pufferwirkung bei Einschlag (Verdämmung) hervorrufen. Der Bunker wird auf einem Hinweisfeld am nahen T 750 Emsstraße 1 als "Wiesbaden-Bunker" bezeichnet. Der Bunker stand wohl teilweise auch Zivilisten offen. Der Tiefbunker soll nach Hinweisen einen Bombeneinschlag erlitten haben, welcher jedoch nicht zur Durchschlagung der Decke führte. Daraufhin soll dann die Dachverstärkung durchgeführt worden sein. Nach dem Krieg wurde das Innere des Tiefbunkers zu großen Teilen von den Besatzern gesprengt. Heute steht das Bauwerk im Schnitt 1,50 Meter unter Wasser. Der Bunker erinnert im Inneren heute mehr an eine Tropfsteinhöhle als an ein Luftschutzbauwerk. Bäume haben mit ihren Wurzeln inzwischen Risse der Abschlussdecke durchdrungen und führen die Wurzeln durch den über der Wasseroberfläche liegenden Restraum hinein ins Wasser...

2006

2007

Der nördliche Eingangsbereich des Bunkers. Der südliche Eingang wurde verschüttet.

2006

Südlich des Tiefbunkers befinden sich an der Wiesbadenbrücke diese gesprengten betonierten Uferausleger und ein Poller (ein zweiter Poller befindet sich etwas weiter südwestlich am Westufer des ehemaligen Hipperhafens), welche noch aus Vorkriegs- beziehungsweise Kriegszeiten stammen. Im Mai 2007 fanden Erneuerungen der Spundwände statt. Die Poller wurden aus dem Erdreich gehoben und anschließend wieder im Verbund mit der neuen Uferbefestigung an die Ursprungsstelle gesetzt.

Das Betonfundament unter dem Gebäude links, in welchem ein Tank installiert ist, gehört nicht zum Bunker, es wurde nach dem Krieg angelegt.

2007

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www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de