Der Bunker bei Google Earth: Standort entfernter Zombeck-Luftschutzturm Friedrich-Wilhelm-Platz Karstadt Wilhelmshaven.kmz

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Der Bunker bei Virtual Earth: Standort entfernter Zombeck-Luftschutzturm Friedrich-Wilhelm-Platz Karstadt Wilhelmshaven

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1945

Späte 1940er Jahre

Auffällig ist die am Karstadtgebäude angebrachte Luftschutz-Deckungswand. Man beachte, dass dies eine Nachkriegsaufnahme ist. Selbst zu dieser Zeit war die Schutzwand noch nicht beseitigt. Ein uns bekannter Zeitzeuge kann sich noch heute daran erinnern, als er im Alter von 2 Jahren (!) im März 1945 mit seiner Mutter von Wehrmachtssoldaten hinter genau diese Schutzwände, welche auf dem Bahnhofsvorplatz verteilt waren, gezogen wurde, als ein Tieffliegerangriff auf die Stadtmitte stattfand. Im Vordergrund liegen die Trümmer des gesprengten LS-Turmes. Diese Schutzwand wurde aufgrund verlässlicher Informationen keineswegs als Schutz der "Sprenger" vor der Sprengung angelegt. Es handelt sich um eine Deckungswand aus Kriegstagen. Der Turm selbst soll am 2.11.1949 gesprengt worden sein. Zuvor gab es Pläne, ihn ähnlich wie bei den Luftschutztürmen an der heutigen Kortekreuzung damals geplant, zu einem Mahnmal umzufunktionieren. Der Turm besaß, genau wie sein Zwilling bei Tor 1, einen "Tiefbrunnen". Dieser wurde nach dem Krieg zusammen mit der Bunkerbeseitigung jedoch zugeschüttet. Der Brunnen war etwa 10 Meter tief, daher im eigentlichen Sinne kein Tiefbrunnen, die damalige Bezeichnung lautete jedoch so. Der Brunnen diente neben der Versorgung des Bunkerinneren mit Wasser hauptsächlich als gesicherter Hydrant für die am nahen Bahnhof abfahrenden Löschzüge ins Umland (Sande usw.).

2006

Der Standort heute. Ein Mahnmal für den Frieden befindet sich am Standort, ebenso der Südbereich eines Parkcafes...

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www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de