Aktuelle Aufnahmen 2006:

 

In Wilhelmshaven sind weitere Standorte von Splitterschutzzellen ("Einmannbunker", "Einmannsplitterschutzzellen") bekannt:

Hier klicken!

1. Zelle Planckstraße, Typ "Westermann" (kleine Bauausführung ohne Notausstieg), ohne Fundamentsockel, im Jahr 2003 im Zuge baulicher Umgestaltung des Gebietes entfernt und nach nach Klein Rhaude bei Wiarden / Wangerland umgebettet... Drei weitere Zellen mutmaßlich der gleichen Bauart standen in unmittelbarer Nähe zu diesem Objekt. Sie wurden nach dem Krieg bis in die 1980er Jahre entfernt.

2. Eine weitere, bauartgleiche Zelle des Typs "Westermann" befand sich im Gebiet des Freibades "Klein Wangerooge". Sie wurde nach Jahren der Suche am 19.03.09 wiederentdeckt. Am 28.04.09 wurde sie zum Bunkergrundstück an der Norderneystraße umgebettet.

Montagen (ohne Tür)

3. Eine dritte, bauartgleiche Zelle des Typs "Westermann" befand sich auf dem Fliegerdeich südwestlich des mittleren der drei Kasernengebäude. Sie wurde nicht demilitarisiert, die Stahlbetontür wurde daher nicht entfernt. In den 1950er Jahren wurde die Zelle schließlich abgebrochen. Alle diese Zellen des kleinen Westermannbautypes wurden ohne Notausstieg produziert und in Wilhelmshaven vornehmlich durch die Kriegsmarine aufgestellt. Auch ist zu bezweifeln, ob diese Zellen im Gegensatz zur massiveren Ausführung (oft im Salzgittergebiet aufgestellt) überhaupt einen Fundamentsockel besaßen. Zumindest Objekt Planckstraße und Objekt "Klein Wangerooge" besaß keinen Sockel.

 

1. Zelle (tobrukstandähnlich) am ehemaligen Fort Schaar, Bauart unbekannt, bis dato vorhanden...

2. / 3. ...Zellen an der Rheinstraße, Höhe ehemalige Torpedokaserne, östlich des LS-Turmes Rheinstraße / Gökerstraße, westlich des Zombeck-Turmes Rheinstraße und dem Feuerlöschteich, bauartgleich zur Zelle am ehemaligen Fort Schaar. Die Zellen wurden nach dem Krieg entfernt...

4. / 5. ...Am alten Seedeich Voslapps an der Ecke zur Geniusbank in Höhe der Voslapper Schule standen zwei weitere Zellen dieser Bauart bis mindestens Mitte der 1950er Jahre mit Erdreich vollgefüllt auf dem Deich, bevor sie im Zuge der Deicherweiterung und Modernisierung des damals neuen Grodengebietes entfernt wurden...

 

1. Zellen am Ölhafendamm... (hier Zelle 1)

...Vier weitere Zellen standen in Linie südlich der Kasernengebäude und Werftarbeiterunterkünfte am Ölhafendamm (damals Sudetenstraße). Alle fünf Objekte wurden nach dem Krieg entfernt.

2. Mindestens 19 mit Ölhafendamm identische Zellen auf dem ehemaligen Werftgelände (teilweise auch innerhalb der Werkhallen), hier Werft Süd-West...

Zellen oben links und rechts auf dem ehemaligen Werftgelände Süd Mitte. Alle Zellen wurden nach dem Krieg entfernt...

Die Zelle unten links stellt wiederum eine andere Bauart dar. Sie könnte eventuell sogar aus Metall gewesen sein.

...Noch heute existiert auf dem Gelände eine einzige dieser bauartgleichen, auf dem Gebiet weit verbreitet gewesenen Zellen. Sie wurde als eines der wenigen die Nachkriegsdemilitarisierung überstandenen Relikte vom uns unbekannten Originalstandort aus einem Brachgelände des Arsenals heraus umgebettet. Und zwar an die nordöstliche Arsenalstichstraße in unmittelbarer Nähe des Tiefbunkers im Bereich des nördlichen Endes der Jachmannbrücke. Sie dient nun als "militärhistorischer Blickfang" im Arsenal:

3. Auch auf dem Gebiet des ehemaligen Marinedurchgangslagers in Rüstersiel, dem späteren Hochschuldorf, standen drei dieser Splitterschutzzellen. Sie wurden nach dem Krieg entfernt. Die dritte Zelle (Ost), welche hier nicht ersichtlich ist, wurde erst sehr spät beseitigt. Zu sehen hier Zelle Nord und Süd.

4. Zwei Zellen auf dem Gebiet des ehemaligen Lagers Kirchreihe / Hegelstraße, nach dem Krieg entfernt.

5. Gehäuft standen diese Zellen auch auf dem Gebiet des Fliegerdeiches am Südstrand.

6. Auch auf dem Gelände des Fahrerlagers Ebkeriege werden diese Zellen gestanden haben.

7. Zwei weitere Splitterschutzzellen dieser Bauart standen in Höhe des Polizeibades in Heppens.

 

Weitere Splitterschutzzellen anderer Bauarten standen auf dem Gebiet der ehemaligen UTO-Werft. Sie wurden nach dem Krieg entfernt. Auf der UTO-Werft (Westwerft) werden auch einige Zellen des obigen Types gestanden haben.

 

Das gesamte zivile Stadtgebiet war zudem mit weiteren Splitterschutzzellen diverser Bauart durchzogen. Definitiv nachweisbar ist ein Objekt an der Schellingstraße in Höhe der heutigen Supermärkte im Westbereich, welches eine Splitterschutzzelle bislang unbekannter Bauart dargestellt hat.

 

Splitterschutzzellen gab es als Ausführung mit starkem Betonfundament um im Ernstfall bei Nahtreffern ein Kippen zu verhindern, aber auch ohne. Die Wilhelmshavener Zellen waren anscheinend meist Objekte ohne dieses Fundament. Sie konnten "leicht" mit Lastenhebern von einem Ort zum anderen manövriert werden.

 

Im Jahre 2011 wurden zwei Splitterschutzzellen aus Solingen und Wolfsburg zur Norderneystraße nach Wilhelmshaven umgebettet. Es handelt sich um Zellen der Bauart DYWIDAG und Westermann (großer Typ mit Notausstieg):

 

Splitterschutzzellenähnliche Bauten sind an folgenden Standorten nachweisbar:

Am Graben - Nähe Allensteinweg, runder Kleinbunker (bis dato als gesprengte Ruine erhalten)

 

Am Pumpwerk, wohl Kleinbunker, Bauart unbekannt, nach dem Krieg entfernt...

 

Südstrand 1 und 2, Kleinbunker mit Sichtscharten, Bauart unbekannt, jedoch bauartgleich zueinander, nach dem Krieg entfernt...

 

Vor einigen Jahren...

2008...

Um Gerüchten vorzubeugen:

Geniusbank, Gebiet ehemalige Flak, keine Splitterschutzzelle, wie zunächst vermutet, sondern ein abgelagerter splittersicherer Ringstand zur MG-Nahverteidigung, ein so genannter "Tobrukstand einfachster Ausführung", bis dato als Ruine erhalten. Die Überschüttung des Reliktes wurde aufgrund des Jade-Weser-Port-Baues Mitte 2008 durchgeführt... Drei Objekte gleicher Bauart liegen abgelagert nebeneinander im Bordumer Busch, ein weiterer Tobrukstand befand sich auf der Deichlinie in relativer Nähe dieses abgebildeten Standes einige hundert Meter weiter westlich.

Am xxx 2012 wurde wiederum ein weiterer Kleinstbunker zur Norderneystraße in Wilhelmshaven umgebettet. Es handelt sich um einen oben beschriebenen Tobrukstand einfachster Bauform, der aus Aurich hierhin transportiert wurde. Auch er soll am neuen Standort von nun ab als Mahnmal den kommenden Generationen erhalten bleiben.

DIE UMBETTUNG WURDE AUFGRUND WIDRIGER EXTERNER EREIGNISSE LEIDER VERSCHOBEN / wir berichten, sobald sie stattfindet.

 

Neun abgelagerte "Koch-Bunker" abgewandelter Bauform am Hessenser Weg, bis dato vorhanden...

 

Zurück zum Artikelanfang

Zurück zum Eingangsbereich

Diese Seite ist Bestandteil der Präsenz

www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de