Tobrukstände im Bereich der "Ostfriesischen Halbinsel"
Letzte Relikte des "Friesenwalls" - Tobrukstände (Ringstände) einfachster Bauausführung

Es handelt sich hierbei um die einfachste Ausführung eines Tobrukstandes in transportabler Form. Vermehrt wurde er im Bereich Emden / Wilhelmshaven am Ende des Krieges während des Baues des so genannten Friesenwalles aufgestellt (auch im Bereich Friesland südwestlich von Wilhelmshaven wurden drei dieser Objekte als noch immer existent nachgewiesen, sogar direkt im Bereich Aurich fast genau auf der Linie des projektierten Friesenwalles wurde ein Stand im Jahr 2011 "wiederentdeckt"). Er wird daher auch als so genannte Friesentonne bezeichnet. Eine weitere Bezeichnung lautet Koch-Bunker, benannt nach dem damaligen Gauleiter Ostpreußens, welcher diese Objekte an der ostpreußischen Grenze und an der Küste aufstellen ließ. Die Objekte wurden teilweise auch mit vier Sichtscharten ausgeführt. Die ebenfalls in Wilhelmshaven errichteten Splitterschutzzellen tobrukstandähnlicher Bauform waren jedoch keine Koch-Bunker, sondern wiederum eine eigene Bauart.
Hier Bilder noch heute vorhandener Tobrukstände:
Wilhelmshaven Geniusbank / inzwischen überschüttet




Wilhelmshaven Bordumer Busch / drei Stände




Wilhelmshaven Hessenser Weg / neun Stände abgewandelter Bauform



L 815 Brücke Ellenserdammer Tief




B 436 Neustadtgödens



Friedeburg Weide südlich Zwischen den Wällen




Emden Frisiastraße




Emden-Larrelt Amselstraße


Emden Verbindungsschleuse (zweiteilig)




Aurich-Wallinghausen Querweg / Moorweg (fast auf Linie Friesenwall)






Die Umbettung des Objektes zum Bunkermuseum Wilhelmshaven sollte am 27. März 2012 erfolgen.
DIE UMBETTUNG WURDE AUFGRUND WIDRIGER EXTERNER EREIGNISSE LEIDER VERSCHOBEN / wir berichten, sobald sie stattfindet.
©: H. Raddatz / H. Giesselmann / H. Haake / O. Helweg
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