Luftschutzsirenen in Wilhelmshaven und Vororten

Vielen Dank an Herrn Peter Raddatz für die Unterstützung und Bereitstellung von Bildmaterial für diese Rubrik!

 

Wie bis Anfang der 1990er Jahre in fast jeder anderen Stadt auch gibt es in Wilhelmshaven in beinahe jedem Stadtteil Luftwarnsirenen / Katastrophenwarnsirenen an geeigneten Punkten in erforderlicher Höhe. Teilweise wurden bei der Standortwahl im Zuge des Zivilschutzes zu Zeiten des sich entwickelnden Kalten Krieges die Punkte ehemaliger Luftschutzsirenen aus dem WK 2 gewählt, sofern sie nicht durch Bombeneinwirkung in Mitleidenschaft gezogen worden waren und das zugehörige Leitungsnetz weitgehend intakt war. Zunächst wurden auch unversehrte Sirenen und Halterungen aus dem Krieg für den Neuaufbau der Katastrophenwarnung verwendet. Diese sind jedoch mittlerweile fast gänzlich aus dem Stadtgebiet verschwunden. Nach und nach wurden dann Sirenen aus Nachkriegsproduktion (meist die Einheitssirene E57, welche ab 1941 produziert worden war und 1957 zu dieser erklärt wurde) an den ausgewählten Stellen der einzelnen Stadtteile aufgebaut...

Nach 1990 wurden mit Ende des Kalten Krieges die Sirenensysteme in den meisten Städten Deutschlands abgebaut. Nur in wenigen Städten existieren die Anlagen noch weitgehend, darunter auch in Wilhelmshaven. Hier wird unter Zuständigkeit des Katastrophenschutzes durch die Feuerwehr das Sirenennetz in Funktion gehalten. Jeden Samstag um 12 Uhr erfolgt ein Test der Anlagen der Stadt.

Das akustische Signal der Sirenen ist so gut wie das Selbe derer aus Kriegstagen und verursacht bei so manchem älteren aber auch jüngeren Bürger jeden Samstag um 12 Uhr während des Testes der Anlagen ein beklemmendes Gefühl...

Hier sollen die bekannten Standorte der Wilhelmshavener Warnsirenen vom WK 2 bis heute nach und nach in loser Reihenfolge aufgezeigt werden. Sofern es sich unserer Meinung nach um Originalsirenen aus dem WK 2 handelt, wird darauf besonders hingewiesen. 67 Sirenen wurden bisher insgesamt - inklusive einer nicht zum heutigen WHV-Netz gehörenden Sirene in Accum (erhalten) und einer nicht zum heutigen WHV-Netz gehörenden Sirene in Roffhausen (entfernt) - nachgewiesen. Die ermittelten Sirenen werden nur ein kleiner Teil des Ursprungsnetzes im Bereich Wilhelmshavens zu Zeiten des WK 2 sein. Wir können bezüglich der Thematik größtenteils nur Vermutungen wiedergeben. Eine Gewähr auf Richtigkeit der Angaben kann keinesfalls gegeben werden.

Die folgende Vorstellung ist sehr oberflächlich gehalten und beschränkt sich fast nur auf die bildliche Information der einzelnen Objekte. Viele weitere Informationen über das Thema gibt es unter anderem hier:

Luftschutzsirene.de

Luftschutzsirene.de.vu

 

 

Haube einer Einheitssirene E57 in der Westgasschleuse des Wilhelmshavener Hochbunkers Banter Weg...

 

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Auflistung der 67 Sirenen in loser Reihenfolge:

 

1. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Lüftungsturm des T 750 Emsstraße 1 / Banter Ruine / eventuell Originalstandort / auf Foto der späten 1940er Jahre nicht vorhanden / ab 1960er Jahre vorhanden / entweder kurz nach dem Krieg demontiert und in den 1960er Jahren wieder montiert, oder erst in den 1960er Jahren neu montiert / 1980er Jahre Entfernt

 

2. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Mehrparteienwohnhauses Werftstraße Ecke Bismarckstraße / nordost / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

3. Sehr wahrscheinlich Sirene (Einheitssirene E57) mit Halterung aus dem WK 2 auf dem Dach des Mehrparteienwohnhochhauses Wendeplatz Feldmark / nordost / hier neu montiert Vorhanden

 

4. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Hochbunkers Westbahnhof / Originalstandort / 1970er Jahre Entfernt

Dafür Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf das Dach / Lüftungsturm des Hochbunkers Westbahnhof gesetzt / hier neu montiert Vorhanden

 

5. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes des ehemaligen Seefliegerhorstes am Fliegerdeich / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

6. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Hauptpost am Rathausplatz / hier neu montiert Vorhanden

 

7. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Textilhofes an der Ulmenstraße / Originalstandort von Ursprungssirene (Dreifachhorn - Sirene auf Foto von 1940 eindeutig erkennbar) Vorhanden

 

8. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Mühlenweg / hier neu montiert Vorhanden

 

9. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Peterstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

10. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Turm der Feuerwehr an der Mozartstraße / hier befindet sich auch die Katastrophenschutzleitung und damit Koordinationsstelle des Sirenensystemes / hier neu montiert Vorhanden

 

11. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Polizeihauptwache Ebertstraße / Gökerstraße (Auszug der Polizei aus dem Gebäude zum Jahresende 2006) / hier neu montiert Vorhanden

 

12. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Goedenser Weg / Altengroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

13. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Brahmsstraße / Altengroden-Süd / hier neu montiert / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

14. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Neuengroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

15. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Neuengrodener Weg / Neuengroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

16. Sehr wahrscheinlich Sirene (Einheitssirene E57) mit Halterung aus dem WK 2 auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Europaring / hier neu montiert Vorhanden

 

17. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der tom-Brok-Straße Ecke Friedrich-Paffrath-Straße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

18. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes an der Rüstersieler Straße / Rüstersiel / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

19. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Rüstersiel / hier neu montiert Vorhanden

Dank an Olaf D. für den Tipp!

 

20. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines der Minenlagerhäuser an der 2. Einfahrt / Originalstandort / wohl 1970er Jahre Entfernt

 

21. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Salzastraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

22. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Feuerwehr Albrechtstraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

23. Wohl Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Tiarksstraße (auf Foto aus Kriegszeiten in gleicher Lage und mit gleicher Einfachmasthalterung bereits erkennbar) / Voslapp / Originalstandort Vorhanden

 

24. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Marinegebäude Mozartstraße / Bremer Straße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1970er Jahre Entfernt

 

25. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes der Vogelwarte Helgoland (Gebäude ehemals zur Flakstellung Tirpitzschleuse gehörig) an der 3. Einfahrt / Gebäude inzwischen abgerissen / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1970er Jahre mit Gebäude Entfernt

 

26. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem im Krieg unzerstörten Dachbereich des heutigen Stadttheaters / Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

27. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der früheren Kasernen am Mühlenweg / heute Schulen / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

28. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes an der heutigen Planckstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

29. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach (ehemaliger Flakstellungssockel) eines Gebäudes an der heutigen Liebigstraße / Originalstandort Vorhanden

 

30. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) montiert auf Mast an der Hegelstraße, unmittelbar östlich vom Brommygrün (nördlich der Sirene befindet sich der LS-Turm Fichtestraße, westlich stand der Bunker der Drahtnachrichten-Kompanie!...) / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

31. Werkschutz-Sirene (Einheitssirene E57) auf Löschbrücke der NWO / keine Katastrophenschutzzwecke für die Zivilbevölkerung / Sirene steht auf dreiarmigem Ständerwerk wie die Sirenen aus dem WK 2 Vorhanden

 

32. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Braunschweigstraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

33. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Fedderwarden / hinter der Schule befindet sich die heutige Dorffeuerwehr / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

34. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes (wohl ehemalige Dorffeuerwehr) an der Sillensteder Straße in Fedderwarden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

35. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Sengwarden / hier neu montiert Vorhanden

 

36. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes (ehemalige Dorfschule) an der Heddostraße in Sengwarden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

37. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Langeoogstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

38. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Grundschule Coldewei (Schule Himmelreich), Klinkerstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / 2003 zusammen mit Schulgebäude Entfernt

 

39. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Oldeoogeschule an der Oldeoogestraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

40. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Käthe-Kollwitz-Schule, Siebethsburg Nord-Ost / hier neu montiert / Ende 1990er Jahre Entfernt

Dank an Herrn Heckenbach für die Informationen!

 

41. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Marinearsenalgebäudes Schiffbauhalle / Basalanhalle Höhe Tor 1 / hier neu montiert / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

42. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Wohngebäudes Ebertstraße Ecke Mainstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

43. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Marinearsenalwerkstattgebäudes Südostbereich Höhe Jachmannbrücke / hier neu montiert Vorhanden

 

44. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Torgebäudes der ehemaligen Luftverteidigungszentrale Rosenhügel im Stadtpark / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

(Mitte / Ende der 1950er Jahre war jedoch nachweisbar definitiv keine eventuelle Ursprungssirene mehr auf dem Dach positioniert, sollte dort eine Ursprungssirene des WK 2 gewesen sein, muss sie schon in den Jahren 1945 bis Mitte / Ende der 1950er Jahre abgebaut worden sein)

 

45. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Helene-Lange-Schule Virchowstraße Ecke Rheinstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

46. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des südwestlichen Gebäudes Posener Straße Ecke Preußenstraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

47. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes der Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne in Sengwarden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl späte 1980er Jahre oder 1990er Jahre Entfernt

 

48. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes der ehemaligen UTO-Werft / Westwerft (KSW-Gebäude) / Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

49. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) an der oberen Seitenwand des Gebäudes Werftstraße Ecke Bismarckstraße (Südostecke) / Originalstandort / wohl 1960er Jahre (im Zuge Anbringung E57-Sirene auf Gebäude Nordostecke) Entfernt

 

50. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) an einem Gebäude zwischen heutigem Banter See und Seedeich (heute im dortigen Kleingartenverein gelegen, Gebäude wohl entfernt) / Originalstandort / Entfernt

 

51. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Südstrandhotels "Delphin" / Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

52. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Südzentrale / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl späte 1980er Jahre oder 1990er Jahre Entfernt

 

53. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Ziegelei Kirchreihe / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl späte 1960er Jahre mit Ziegeleigebäude Entfernt

 

54. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Funkpeilstation Totenweg / Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

55. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des Kommandogebäudes Banter Kaserne (Kommandogebäude entfernt) / Originalstandort / wohl frühe 1950er Jahre Entfernt

 

56. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Heizhauses Banter Kaserne / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1970er Jahre Entfernt

 

57. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des mittleren Kasernengebäudes am Südstrand / Fliegerdeich / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1970er Jahre Entfernt

 

58. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Eckhauses Salzastraße Ecke Weichselstraße / südwest / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

59. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Schule Antonslust (ursprünglich Außengebäude der Marine-Nachrichtenstelle Langewerth / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

60. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Gerichtsgebäudes Gerichtsstraße Ecke Peterstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

61. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des Gebäudes Flutstraße 270 gegenüber LS-Turm Baugrodenstraße / Originalstandort / 1957 noch vorhanden gewesen (Bild mit Sirene aus dem Jahr 1957 liegt vor) / wohl 1960er Jahre Entfernt

 

62. Kein Foto: Wohl Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Schlachthofes Luisenstraße oder auf dem Dach der Hafenschule Werftstraße / 1961 noch vorhanden gewesen (Bild mit Sirene aus dem Jahr 1961 liegt vor) / genauer Standort momentan nicht ermittelbar / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / falls jedoch WK 2-Sirene dann Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

Der Standort heute

63. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Wohngebäudes ("Bavariahaus") Rheinstraße Ecke Ahrstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1990er Jahre Entfernt

 

Der Standort heute

64. Kein Foto: Wohl Sirene aus dem WK 2 (wohl Dreifachhorn) auf dem Dach des historischen Gebäudes der heutigen Marineanlage Bordum (zur damaligen Zeit "Max-Planck-Institut für Zellbiologie") / hier neu montiert / Anbringung 1960er Jahre / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

65. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach der Maschinenbauhalle Bauwerft Süd / Mitte / Originalstandort / späte 1940er Jahre während Demilitarisierung zusammen mit Maschinenbauhalle Entfernt

 

Zusatz:

66. - Auch im Dorf Accum nordwestlich der Stadt Wilhelmshaven befindet sich eine Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) in Höhe der Dorffeuerwehr etwas weiter nördlich auf einem ehemaligen Gehöftgebäude. Sie gehört jedoch nicht zum heutigen Sirenennetz der Stadt Wilhelmshaven. Ob sie deshalb noch aktiviert ist, bleibt stark zu bezweifeln.

 

67. - Kein Foto: Auch in Roffhausen westlich der Stadt Wilhelmshaven befand sich eine Sirene auf dem Dach des dortigen ehemaligen Materiallagers (später Olympiawerk). Es handelte sich um eine Einheitssirene E57. Diese war entweder eine Sirene aus dem WK 2 oder eine Nachkriegs-Sirene. Sie ist 1951 zumindest noch (oder schon) vorhanden gewesen (Bild mit Sirene aus dem Jahr 1951 liegt vor). Sie gehörte jedoch ebenfalls nicht zum heutigen Sirenennetz der Stadt Wilhelmshaven. Die Sirene wurde wohl in den 1980er Jahren entfernt.

 

Weitere, hier nicht einzeln aufgeführte Sirenen im Umkreis der Stadt, die zumindest in der Nachkriegszeit nicht mehr von Wilhelmshaven aktiviert wurden, sind in Mariensiel, Middelsfähr, Cäciliengroden, Sande und Sanderbusch aufgestellt worden. Diese sind zum Großteil noch heute vorhanden und sind vom Typ Einheitssirene E57.

 

Verdacht: Sirenenhalterung auf dem Dach des Wilhelmshavener Hochbunkers Kantstraße (1942). Ob hier jedoch eine Sirene installiert war, ist unklar.

 

wird fortgesetzt

 

- Hinweis: Im Bereich der Kreuzung Bismarckstraße / Mülllerstraße befand sich auf der Dachecke eines der im Krieg zerbombten Gründerzeitgebäude ein Objekt, das zunächst an eine Dreifachhornsirene erinnerte. Schaut man sich das betreffende Bild aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg (eventuell sogar noch früher aufgenommen) genau an, ist zu sehen, dass dies lediglich ein Schmuckelement des Gebäudes war. Sollte das Bild bereits Anfang des 20. Jahrhunderts aufgenommen worden sein, stammt es ohnehin aus einer Zeit, in der es noch keine derartigen Sirenen gab.

 

- Wer Standorte weiterer erhaltener oder entfernter Sirenen in Wilhelmshaven kennt und Fotos der jeweiligen Sirene gemacht hat, möge diese bitte an uns senden. Danke. Insbesondere vermuten wir, dass mindestens eine weitere Sirene im Bereich der mittleren Südstadt, eventuell an der Weserstraße (oder auf dem St. Willehad-Hospital?) existieren könnte. Wer hat Infos?

 

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