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Unabhängig von der nachfolgend aufgelisteten Informationssuche sind wir dankbar für jegliche Zusatzinformationen auch über hier nicht aufgeführte Objekte und Mutmaßungen.

 

 

Ihre Informationen über folgende LS - Objekte Wilhelmshavens und Umkreis werden benötigt:

 

- In loser Reihenfolge -

 

 

1.

 

WICHTIG:

- Wir suchen dringend sämtliche englischen Registrierungsnummern und DB(Disarmament-Branch)-Nummern der Wilhelmshavener LS-Bauten. Wer besitzt Akten, in denen diese Nummern auftauchen?

-

- Entweder an der Schaarreihe 51 (Gebäude heute nicht mehr existent / unweit südöstlich vom damaligen Lautshof) oder aber am Schaardeich 51 (Gebäude existent) könnte sich im Krieg eine Luftschutzanlage (Erdbunker?) befunden haben. Heute ist am Schaardeich 51 und auch im ehemaligen Bereich der Schaarreihe 51 allerdings nichts derartiges mehr erkennbar. Höchstwahrscheinlich ist die Schaarreihe 51 gemeint. Wer hat Informationen?

-

- Südlich des Bahnhofsgebäudes Westbahnhof befand sich zwischen dem auswärts führenden Gleis und dem einlaufenden Gleis eine Warteinsel. Höchst wahrscheinlich befand sich als Zuwegung zu der Insel ungefähr im Bereich der Ostkante des Bahnhofsgebäudes ein Fußgängerunterführungstunnel. Seine Zuwegung müsste ziemlich genau südlich des Hochbunkers Westbahnhof an der Jeverschen Straße im heutigen Garten eines Werfthauses gelegen haben. Gab es diesen Tunnel? Diente er im Krieg Luftschutzzwecken? Ist der Tunnel noch heute verfüllt vorhanden? Die Insel zwischen den Gleisen existiert nicht mehr, die Schienen wurden begradigt. Jedoch ist aus der Luft noch die Lage des ehemaligen auswärts führenden Gleises auszumachen. Wer hat Infos?

21.02.13: Mittlerweile konnte nachgewiesen werden, dass sich hier tatsächlich eine Unterführung in Form eines Tonnengewölbeganges vom Bahnhofshauptgebäude zu dem Bahnsteig (Warteinsel) zwischen den Gleisen hin befand. Der Tunnel soll aus dem Inneren des Gebäudes hinausgeführt haben. Nachdem er in den 1970er Jahren verfüllt wurde, soll er noch immer in diesem zugeschütteten Zustand unter den Gleisen existieren. Diente er im Krieg Luftschutzzwecken / explizit zu der Zeit, als der nahe Hochbunker noch nicht bestand?

-

- Es existieren Hinweise, dass auf dem Gelände am ehemaligen Alaska-Kai, auf dem 2005 der Splitterschutzunterstand geborgen und später umgebettet wurde, im Jahre 2006 oder 2007 ein weiteres Luftschutzobjekt, wohl eine Splitterschutzzelle nach Bauwerftmuster, aus dem Hafen geborgen wurde. Die mutmaßliche Zelle soll während der Bergung Schaden davongetragen haben, lag einige Zeit in mehreren Teilen in Höhe des Eingangsbereiches zum jetzigen Rova-Gelände und wurde dann wohl zerkleinert und in den neu angelegten Bodenflächenbereich des dortigen Platzes "eingearbeitet". Am Objekt sollen eindeutig Sichtscharten und Stahlbewehrung (der Metallinnenkäfig?) erkennbar gewesen sein. Wer hat Informationen bezüglich dieser Hinweise?

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- Wer besitzt weitere Nahaufnahmen des "Zellenbunkers" Mariensiel im intakten Zustand? Er hat an der Wilhelmshavener Straße gestanden und wurde bald nach Kriegsende gesprengt, schließlich nach 1972 dann bis auf die unterkellerte Fundamentplatte / Zerschellerplatte beseitigt. Er sollte zunächst in der Ebkeriege gebaut werden. Wo genau? Im Bereich nördlich Mariensiel oder aber beim Fahrerlager, bzw. den Arbeiterunterkünften Ebkeriege (später "Kaserne Ebkeriege")?

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- Befand / befindet sich im Betriebsgelände des Stahlguss Sande zusätzlich zu den nachgewiesenen Objekten in Nähe der mittleren Werkshalle ein weiterer kleiner Rundbunker?

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- Im Bereich südlich der ehemaligen 3. Einfahrt befindet sich in heutiger Zeit im dortigen Baumwerk ein gesperrtes Vogelschutzgebiet. Sind dort eventuell noch Reste von eventuellen Luftschutzanlagen vorhanden? Das Gebiet darf nicht betreten werden. Vom Zaun aus ist allerdings keinerlei Bebauungsrest erkennbar. Wer hat Informationen?

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- Befand sich auf dem Gelände der Mittelschule für Jungen / später Freiherr-vom-Stein-Schule / heute Bestandteil Oberschule Stadtmitte zusätzlich zum LS-Keller im Hauptgebäude ein externer kleiner Bunker?

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- Im Bereich "Papierwerk Ebkeriege" soll sich ein Feuerlöschteich befunden haben. Was für ein Papierwerk war das und wo befand es sich? Gab es den Feuerlöschteich?

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- Im Bereich Freiligrathstraße / ehemalige Fortifikationsstraße Ecke Triftweg soll sich im Südostbereich der Straßenecke ein Feuerlöschteich befunden haben. Auf alten Luftbildern aus dem Krieg ist ansatzweise eine rechteckige Geländeunebenheit zu erkennen. Gab es den Feuerlöschteich?

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- Im kleinen Dorf Breddewarden nahe Fedderwardergroden existiert ein Feuerlöschteich. Stammt er eventuell bereits aus Kriegszeiten?

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- An der Ziegelstraße 61 soll sich eine Brandwache, mutmaßlich Emder Muster, befunden haben. Sehr wahrscheinlich ist die Ziegelstraße 36 gemeint, da die Ziegelstraße 61 anscheinend nie existierte. An der Ziegelstraße 36 Ecke Steinstraße existierte eine Brandwache vom Emder Muster. Wer hat Informationen?

-

- Das Gebäude Schulstraße 112 besaß im Krieg im gesamten Kellergeschoss einen Luftschutzkeller mit "Stahlklappen vor den Fenstern und einem Eingang zur Schulstraße hin". Noch heute sind dort zwei vermauerte ehemalige Kellerfenster zu erkennen. Haben die Vermauerungen etwas mit dem Luftschutzkeller zu tun, oder wurden die Vermauerungen erst später durchgeführt? War der Eingang zur Schulstraße hin splittergeschützt (Splitterschutzvorbau) und / oder waren die Stahlklappen vor den Fenstern äußerlich angebracht?

-

- Gesucht werden Fotos und Standorte weiterer LS-Anlagen im Gebiet Stahlwerke / Stahlguss Sande.

-

WICHTIG:

- In der Siedlung Cäciliengroden ist ein bombensicherer Hochbunker an der heutigen Friedrich-Ebert-Straße bis zum Kriegsende im Bau gewesen. Wer besitzt Aufnahmen der bis Kriegsende fertig gestellten Zerschellerplatte? Wer besitzt Fotos der fünf entfernten Röhrendeckungsgräben in Cäciliengroden?

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- Andere Quellen besagen, dass in Cäciliengroden sogar 3 Bunker im Bau gewesen sein sollen. Stimmt das? Wo waren die Standorte?

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- Wurde eventuell die Baustelle (der Aushub) des nicht fertig gestellten Hochbunkers an der heutigen Friedrich-Ebert-Straße in Cäciliengroden als Feuerlöschteich genutzt?

-

WICHTIG:

- Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass im Gebiet Sengwarden weitere Luftschutzanlagen, höchstwahrscheinlich der Bauart Erdbunker / Kleinbunker, gestanden haben, beziehungsweise stehen. Wer kennt Standorte?

-

WICHTIG:

- Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass im Gebiet Fedderwarden weitere Luftschutzanlagen, höchstwahrscheinlich der Bauart Erdbunker / Kleinbunker, gestanden haben, beziehungsweise stehen. Wer kennt Standorte?

-

WICHTIG:

- Auf dem Schulhof der Schule an der Klinkerstraße in Coldewei stand ein Bunker, sehr wahrscheinlich ein kleiner verklinkerter Rundturm (Wände aus Mauerwerk). Wer besitzt Informationen?

-

WICHTIG:

- Befand sich im Bereich der heutigen Karlstraße im Südostbereich Tonndeichs direkt östlich an einem Vorkriegswohnhaus (das noch heute steht) ein Kleinbunker beziehungsweise Erdbunker mit Splitterschutzeingang an seiner Ostwand? Wer besitzt Informationen?

-

WICHTIG:

- Befand oder befindet sich im Bereich der Kreuzung Kantstraße / Birkenweg im Villenviertel eine Splitterschutzzelle? Nach Hinweisen soll sich im Nahbereich der Kreuzung ein "Einmannbunker" befunden haben (oder befinden?). Wer besitzt Informationen?

-

WICHTIG:

- Wo genau befindet sich der versiegelte Tiefbunker des Materialdepots im Munitionsdepot Süd (der Bunker soll erhalten sein, nach mehr oder weniger glaubwürdigen Hinweisen nicht unter Wasser stehen und noch heute Inventar, sowie Krafträder (?) aus Kriegszeiten beherbergen)?

-

WICHTIG:

- Wo gibt es in Wilhelmshaven Privatbunker (in Gärten, etc.), welche hier noch nicht aufgeführt sind?

-

- Befand sich an der Ecke Moselstraße / Ebertstraße ein vermutlich kleiner Rundbunker im Hof?

Siehe dazu auch anderes Verdachtsobjekt weiter unten (mit Foto): War dieses Objekt an der Ebertstraße südlich des Werftgeländes ein Hochbunker (leicht zur Straße hin abgesackt?)?

2017 wurden ungefähr an der Stelle / an der Ecke Moselstraße Ebertstraße massive (jedoch gemauerte) Fundamentreste bei Aufräumarbeiten auf dem dortigen Brachgrundstück ans Tageslicht gebracht. Das Verdachtsobjekt könnte aber etwas westlich daneben gestanden haben. In etwa dort, wo in der Nachkriegszeit zwei Baracken entstanden, die noch heute existieren. Das Verdachtsobjekt wird deshalb schon früh nach Kriegsende zumindest oberirdisch wieder beseitigt worden sein (spätestens 1950).

Der vermutete kleine Rundbunker hätte sich allerdings ziemlich genau an der Stelle der Fundamentreste befunden...

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- Das so genannte "Coca-Cola-Haus" (Nachkriegsgebäude / hier befand sich das im Krieg zerbombte Werftspeisehaus) und das daran angrenzende nördliche Gebäude (Vorkriegsgebäude) an der Gökerstraße unweit nördlich des gegenüberliegenden "Tor 1" vom Marinearsenal soll über einen zwar äußerlich nicht erkennbaren, aber extrem stark verbunkerten Luftschutzkeller inklusive mehrerer Gasschleusen verfügen. Ursprünglich soll ein unterirdischer Gang vom LS-Keller aus unter der Gökerstraße entlang direkt auf / unter das heutige Arsenalgelände (damals Bauwerft der Kriegsmarine) existiert / geführt haben. Dieser Gang soll zumindest vom LS-Keller aus jedoch vor einigen Jahren vermauert worden sein. Wer hat Informationen hierzu?

-

- Ebenfalls soll ein unterirdischer Gang vom Hoch-Tiefbunker im Bauwerftgelände an der Ebertstraße unter der Ebertstraße entlang hinüber in Richtung Torpedokaserne zum Bereich unmittelbar östlich der nachkriegszeitigen Polizeiwache Ebertstraße geführt haben. Im Hoch-Tiefbunker ist in seinem Südbereich jedoch kein Gangbeginn mehr erkennbar. Erwähnt werden muss, dass der Bunker durch die erfolgte Sprengung stark beschädigt ist. Im Keller des ehemaligen Torpedokasernengebäudes sollen an der Nordwand jedoch nachträgliche Vermauerungen erkennbar sein. Wer hat Informationen hierzu?

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- Befanden sich vor den Kellerfenstern des heutigen Arsenalgebäudes am Tor 1 Prellwände als Splitterschutz? Nach Hinweisen sollen diese Wände vorhanden gewesen sein und wurden erst spät entfernt im Zuge des Neubaues am Tor 1. Im Falle der Bestätigung hieße dies, dass das Tor 1-Gebäude wohl gänzlich mit einem Luftschutzraum unterkellert gewesen sein müsste.

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- Am Westbereich der Badebucht von Klein Wangerooge befand sich bis in die späten 1960er Jahre ein massiver "Betonbrocken" im Wasser am dortigen Strand. Das Objekt war mehrere Meter groß und schien gesprengt gewesen zu sein. Was war das? Eine Verbunkerung? Auf 1945er Luftbildern ist an der Stelle - ungefähr dort war auch der Fähranleger zur gegenüberliegenden Seite des ehemaligen Hafenbeckens - ein größeres Objekt mit Schattenwirkung zu sehen.

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- Im Bereich Stadtparkkolonie / Altengrodener Weg soll ein kleiner Privat-Erdbunker mit Splitterschutzeingang in einem der Gärten gestanden haben oder noch stehen. Wo war / ist das im Falle der Bestätigung genau? Wer besitzt Informationen?

-

- Im Bereich Stadtparkkolonie sollen nach Hinweisen auch auf den beiden westlichen Rondellbereichen zwei kleine Rundtürme zumindest kurzfristig geplant gewesen sein. Wer besitzt Informationen?

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- Befand / befindet sich unter einem Bereich der Mehrparteienhäuser am Bontekai (Norfolkstraße) eventuell ein Tiefbunker, auf dessen Decke mutmaßlich Teile der Wohnhäuser errichtet wurden?

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- Befand sich an der "Olympiakreuzung" in Roffhausen / Middelsfähr an der Straße Richtung Ortseingang Middelsfähr rechts am Straßenrand ein Kleinbunker mit Spitzkuppel?

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- Das alte, seit Jahrzehnten nicht mehr genutzte Klärwerk Coldewei: Was hat es mit den Klärgruben und den beiden massiven Tanks östlich davon auf sich? Wurden die Objekte, die schon vor dem Krieg gebaut worden waren, im Zuge des Luftschutzes verbunkert? Zumindest der am Klärwerk befindliche Turm weist eine verbunkerte Dachplattform, eventuell einen Beobachtungsstand, auf. Siehe auch: Hier

-

- Wurde der Luftschutzturm an der Hunrichsstraße auf herkömmliche Art gesprengt, oder wurde, wie "Gerüchte" besagen, "das unterste Geschoss mit einer Mischung aus Erbsen (!) und Wasser vollgepumpt (die Erbsen quollen auf (...) und sprengten den Beton)"?

-

- Besaß der Luftschutzturm an der Hunrichsstraße sein Treppenhaus eventuell ebenfalls mittig wie der unweit entfernt im Norden Voslapps errichtete LS-Turm Baugrodenstraße?

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- Wer besitzt Fotos der drei Luftschutztürme am Fliegerdeich?

-

- Befand sich im Gebiet der Alten Torpedowerft am Südstrand (zusätzlich zum Tiefbunker Alte Torpedowerft und zum Kleinbunker Strandhalle) nordwestlich der Strandhalle ein (kleiner?) Hochbunker?

-

WICHTIG:

- Wer besitzt Fotos der beiden Luftschutztürme im ehemaligen Munitionsdepot?

-

WICHTIG:

- Waren die Luftschutzkeller, welche sich unter der heutigen Halle 6 der Firma "Manitowoc" befanden und vielleicht noch befinden (damals UTO-Werft / Westwerft), nach außen hin verbunkert? Geschützte Notausstiege, LS-Klappen? Siehe auch weiter unten.

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- Wer besitzt Aufnahmen der beiden 16-Eck-Luftschutztürme im Bereich UTO-Werft / Westwerft?

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- Gab / gibt es im Bereich Banter Lager zusätzlich zu den bekannten LS-Anlagen einen mutmaßlichen kleinen Erdbunker innerhalb des ehemaligen Lagergeländes, westlich des ehemaligen Feuerlöschteiches auf dem Appellplatz?

-

- Gesucht werden Aufnahmen des noch intakten Dietel-Turmes auf dem Gelände der Hafenbaukaserne, heute Hannoverkai.

-

WICHTIG:

- Gab es in Wilhelmshaven einen Winkel-Turm in Höhe der heutigen Celler Straße? Zumindest für das Bauwerftgelände wurden 1937 mehrere Winkeltürme projektiert. Dies wurde 1938 aber wieder fallen gelassen.

-

WICHTIG:

- Gab es eventuell noch einen zweiten Winkel-Turm in Wilhelmshaven? Wie oben: Zumindest für das Bauwerftgelände wurden 1937 mehrere Winkeltürme projektiert. Dies wurde 1938 aber wieder fallen gelassen.

-

WICHTIG:

- Am Graben westlich des Allensteinwegs in Fedderwardergroden existiert der bekannte kleine gesprengte Bunker nahe einer alten Brücke. Weiterhin sind Fundamentreste aus Zeiten des ehemaligen Barackenlagers vorhanden. Hinweise besagen, dass sich im dort anschließenden Brachgelände mindestens eine weitere LS-Anlage befinden soll. Wer hat Infos?

-

WICHTIG:

- Hinweise besagen, dass sich an der Nordseite des Hochbunkers Arngaststraße / Rüstringer Straße ein Kellerbereich befindet. Von diesem aus soll sich ein Gang zum circa 100 Meter nördlich befindlichen Wilhelmshavener Rathaus abzweigen. Der Gang soll am Beginn mit mehreren kleineren mit Ösen versehenen Betonquadern im Kellergeschossraum versiegelt sein. Wenn dem so ist, könnte es eine Art Fluchtgang vom Rathaus zum Bunker bei einsetzenden Bombenangriffen gewesen sein. Der Gang soll noch heute intakt, aber stark vermüllt sein. Der Einstieg im Rathaus ist definitiv nicht mehr auszumachen. Wer besitzt Infos?

-

WICHTIG:

- Stand an der Gerichtsstraße zusätzlich zu den drei kleinen Rundtürmen und dem Herzbruchstollen auf den dortigen Schulgeländen ein privat errichteter kleiner "Spitzbunker" an der Westseite des Grundstückes Gerichtsstraße unmittelbar nördlich des vorhandenen Hochbunkers? Zu vermuten ist allerdings, dass der bereits nachgewiesene Standort des südlichen Rundbunkers auf dem Hof der Schule Bremer Straße gemeint ist.

-

- Auf dem Gebiet des heutigen "Rüstringer Berges" (größtenteils darunter) befand sich eine zur Raederschleuse / Nord (4. Einfahrt) gehörige schwere Flakstellung. Es werden Fotos des Munitionsbunkers, des Leitbunkers und der Geschützbunker gesucht! Siehe auch weiterführende Infos unter Flakstellungen....

-

- Stand auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Mehrtens in der Ebkeriege mittig des Firmengeländes ein weiterer Rundbunker zusätzlich zum kleinen Rundbunker an der Ostseite und dem kleinen verklinkerten Rundturm (Wände aus Mauerwerk) auf der südlichen Straßenseite?

-

- Gesucht werden Fotos und Standorte weiterer LS-Anlagen auf dem Gelände der ehemaligen Kriegsmarinewerft / Bauwerft.

-

- An der heutigen Ebertstraße stand ein so genannter "Telefonbunker" bombensicherer Bauart für 15 Personen mit einer Wand- und Deckenstärke von je 1,50 Metern. Wo genau stand er?

-

WICHTIG:

- Was für Luftschutzanlagen befanden / befinden sich im Gebiet Barkel / Barkeler Busch / Feldhausen? Welchen Zweck hatten sie?

-

WICHTIG:

- Stand oder steht im Stadtpark im nahen Umfeld der ehemaligen Luftverteidigungszentrale Rosenhügel eine Splitterschutzzelle? Oder wurden dort eventuell sogar mehrere Zellen aufgestellt? Befanden sich zudem direkt im Gelände der Luftverteidigungszentrale Splitterschutzzellen?

-

WICHTIG:

- Befand oder befindet sich im Bereich zwischen Athenstraße 4 und 8 auf dem dortigen freien Grundstück eine Splitterschutzzelle (eventuell Werkluftschutz)? Die Zelle soll nach dem Krieg dort vergraben worden sein und im Erdreich noch immer vorhanden sein. In dem Bereich war im Krieg ein kleiner Betrieb ansässig.

-

WICHTIG:

- Gesucht werden diverse Standorte von Splitterschutzzellen im Stadtgebiet und Umgebung. Wer besitzt Aufnahmen und Informationen über Standorte (sind noch heute Zellen vorhanden...?) / ehemalige Standorte?

-

WICHTIG:

- Südlich des verbunkerten Notpumpwerks genau westlich der Deichbrücke im Kanalhafen existierten bis 2010 (aufgrund von Erneuerungsmaßnahmen an der Deichbrücke und im Umfeld abgetragen) zwei massive betonierte Düker an der Nord- und Südseite der Uferbefestigungen. Diese standen im Zusammenhang mit dem verbunkerten Notpumpwerk und dem eigentlichen Pumpwerk weiter südlich. Unklar ist, ob die Massivbauweise eine LS-Verbunkerung darstellte, oder ob der Zweck der Düker diese starke, armierte Betonbauweise erforderte. Wer hat Informationen hierzu?

-

 

- Insbesondere werden Fotos der Bunker

3. Einfahrt (Hochbunker), Hunrichsstraße (Luftschutzturm), Genossenschaftsstraße (Luftschutzturm), Posener Straße 17 (kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert), Coldewei 27 (kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert), ehemalige Schule Coldewei / Schulhof (sehr wahrscheinlich kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert), Ebkeriege gegenüber ehemaliger Ziegelei Mehrtens (kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert), Bismarckstraße 214 / 216 Sedan (kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert), Marktstraße West 184 (kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert), Rüderstraße / ehemalige Brotfabrik Abels (kleiner Rundturm), ehemalige Königin-Luise-Schule / Schulhof (kleiner Rundturm), Mozartstraße Ecke Viktoriastraße oder Ecke Bremer Straße / genauer Standort unbekannt (kleiner Rundturm), Kolkweg 5 (kleiner Rundturm), Sachsenstraße (kleiner Rundturm), Kleyhauerweg (kleiner Rundturm), ehemalige Schule Allerstraße / Schulhof (kleiner Rundturm), Schule Bremer Straße 1 und 2 / Schulhof (kleine Rundtürme)

gesucht.

 

 

2.

 

Wer weiss etwas über diese Anlagen?
1.
circa 30 x Luftschutzkeller ?
NBS
größtenteils V
ungenutzt
2.
KB Kriegsmarine ?
NBS
2008 E
vormals umbaut mit Halle
3.

Hinweise auf kleinen Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert, Marktstraße West 116 (Fa. Isermann ?)

Baujahr 1939 2 Ebenen

LSTR K
NBS
ABG E
unbekannt, wohl Gebäude
4.
Hinweise auf Bunker ehemaliges Artilleriedepot gegenüber ehemaliger Marinefachschule ehemalige Ostfriesenstraße
unbekannt
unbekannt
E
unbekannt
5.
Hinweise auf zwei weitere Splitterschutzzellen zusätzlich zur Splitterschutzzelle Schellingstraße im Bereich ehemalige Kaserne Gökerstraße
EMS Kriegsmarine
NBS
E
unbekannt
6.

Hinweise auf Bunker, Brandwache (?) Mainstraße Höhe ehemalige Bontebrücke, am ehemaligen Tor

Anmerkung: Hier wird höchstwahrscheinlich das Osttor der ehemaligen Bontekaserne gemeint sein

Siehe auch Hier

B ?
unbekannt
E
unbekannt
7.

Hinweise auf Bunker, Brandwache (?) Mainstraße Höhe ehemalige Bontebrücke, 5 Meter nördlich des vorigen Objektes

Anmerkung: Hier wird höchstwahrscheinlich das Osttor der ehemaligen Bontekaserne gemeint sein

Siehe auch Hier

B ?
unbekannt
E
unbekannt
8.

Hinweise auf kleinen Rundturm Höhe Flensburger Straße

Baujahr 1940 (andere Quelle sagt: 1943 / unwahrscheinlich) 30 Plätze 1 Ebene

LSTR K
BS
E
heute Arsenalgelände
9.
B
NBS
E
heute Arsenalgelände
10.
Hinweise auf Bunker bei Coldewei, Kläranlage, ist Turm an Kläranlage mit verbunkerter Dachplattform gemeint ?
unbekannt
unbekannt
unbekannt
unbekannt
11.
Hinweise auf Kleinbunker, Splitterschutzzelle (?) ehemalige Baustelle Nordwerft 1, Schiffbauhalle
KB ? / EMS ? Kriegsmarine
unbekannt
E
unbekannt
12.
Hinweise auf Kleinbunker, Splitterschutzzelle (?) ehemalige Baustelle Nordwerft 2, Schweißhalle
KB ? / EMS ? Kriegsmarine
unbekannt
E
unbekannt
13.
Verbunkerung Kriegsmarine
NBS
GES E R Reste V
Ruine, Brachfläche
14.
Hinweise auf nicht fertig gestellten Hochbunker, Börsenstraße Ecke Mitscherlichstraße (Rundturm ?)
HB
BS
ABG E
unbekannt
15.

Hinweise auf Beobachtungsstand / Brandwache zwischen Weserstraße und Hafen, ehemalige Marine-Wasserwerke

1 Ebene

B / KB Kriegsmarine
NBS
E
Mehrparteienwohnhaus
16.
Hinweise auf Bunker Marktstraße Ecke Mitscherlichstraße (?)
unbekannt
unbekannt
unbekannt
unbekannt
17.

Hinweise auf kleinen Rundturm an der ehemaligen Gewerbeschule Rheinstraße, Ostseite in Richtung Valoisplatz

Baujahr 1940 (andere Quelle sagt: 1943 / unwahrscheinlich) 30 Plätze 1 Ebene

LSTR K
BS
E
Wohnhaus
18.
Hinweise auf unbekannte LS-Anlage Kaserne Gökerstraße
unbekannt
unbekannt unbekannt unbekannt
19.
Hinweise auf unbekannte LS-Anlage Kaserne Gökerstraße
unbekannt
unbekannt unbekannt unbekannt
20.
Hinweise auf unbekannte LS-Anlage Kaserne Gökerstraße
unbekannt
unbekannt unbekannt unbekannt
21.
Hinweise auf "E-Bunker Tor 8, bei der ehemaligen Scheinwerferwerkstatt"
unbekannt
unbekannt
E
unbekannt
22.
Hinweise auf "Bunker Feuerwache"
unbekannt
unbekannt
E
unbekannt
23.
Hinweise auf "Bunker Unfallhilfsstelle"
unbekannt
unbekannt
E
unbekannt
24.
Hinweise auf einen Kleinbunker / Brandwache (?) an der Wache zum so genannten "Strombauhof" (Hafenbauhof ?)
KB
NBS
E
unbekannt
25.
Hinweise auf einen zweiten Beobachtungsstand / Brandwache an der Schellingstraße
B / KB Kriegsmarine
NBS
E
unbekannt
26.
Hinweise auf einen Hochbunker (?) am ehemaligen "Artillerieressort 8"
HB Kriegsmarine
BS
E
unbekannt
27.

Hinweise auf einen kleinen Erdbunker auf dem Schulhof der Schule Siebethsburg an der Störtebekerstraße

1 Ebene

ERD
NBS
E
unbekannt
28.

Hinweise auf kleinen Erdbunker, Grundstück Gebäude Rheinstraße 71

1 Ebene

ERD
NBS
V Ü
überschüttet, Terrasse
29.
KB Werkluftschutz
NBS
ABG E
Parkplatz
30.
ERD / Trafobunker ? Kriegsmarine
NBS
V
Stromverteilerhaus angesetzt, Verteilerstation ?
31.

Hinweise auf verbunkerten Luftschutzkeller, vielleicht sogar Tiefbunker, mit 2,10 Meter starker Abschlussdecke in der Schulstraße 6 oder 7, Anwohner sollen eigenhändig Decke verstärkt haben

Weiterer Hinweis sagt: "Bereich Schulstraße 4 bis 10, "Bunker" von Privatmann errichtet unter Gebäude, 7 Meter unter der Erde mit bombensicherer Decke, Treppe führte hinab, nach dem Krieg in den 1960er Jahren zugeschüttet, Raum war nur 4 x 4 Meter groß"

In diesem Bereich ist ein kleiner Erdbunker nachgewiesen / steht er in Zusammenhang mit dem Hinweisobjekt?

Luftschutzkeller ? / TB ?
unbekannt
unbekannt V ? verfüllt ?
unbekannt
32.
Hinweise auf einen Tiefbunker nördlich Ecke Adolfstraße / Ebertstraße, errichtet durch Reichsbahn, nach dem Krieg als "Atombunker" genutzt...(?)
TB ? Reichsbahn
unbekannt
unbekannt
unbekannt
33.

Hinweise auf verbunkerten Luftschutzkeller, Müllerstraße 23, verbunkerter Luftschutzkellereingang im Hinterhof, von Anwohnern errichtet

Baujahr 1939

Luftschutzkeller
NBS
im Krieg zerbombt und zerstört
unbekannt
Wer weiss etwas über diese Anlagen?

 

 

3.

 

...und wir benötigen Ihre Informationen über folgende Objekte:

 

Im Staatsforst Hopels südlich Friedeburg an der Hopelser Straße unweit westlich des Forsthauses befindet sich dieses Objekt auf / in einem kleinen Erdhügel. Obwohl der Betonklotz aus neuzeitigem Waschbeton (ähnlich verwendet z.B. bei Abfahltonnensilos) zu bestehen scheint, fragen wir trotzdem: War dies möglicherweise (ursprünglich) eine Verbunkerung (evtl. Brunnen / Zisterne) aus dem Zweiten Weltkrieg? Denn: Im näheren Umkreis befinden sich gleich mehrere Beobachtungskuben (bzw. Kabelbrunnen).

 

Auf der ehemaligen UTO-Werft / Westwerft könnte nahe südwestlich eines der beiden LS-Türme eine äußerlich an ein Gebäude angesetzte massive Splitterschutzprellwand existiert haben. Ist das so?

 

Im Bereich der ehemaligen Bauwerft Süd-Mitte, an der Südkaje, könnte äußerlich an einem dortigen Gebäude eine angesetzte massive Splitterschutzprellwand existiert haben. Stimmt das?

 

Beim damaligen Marine-Observatorium an der Langeoogstraße, direkt westlich des Hauptgebäudes (im Krieg zerbombt), ist auf einem Luftbild vom April 1945 ein Objekt mit scheinbarer Spitzkuppel erkennbar, welches den Durchmesser wohl eines kleinen Rundbunkers besessen haben dürfte. War dies ein solcher Luftschutzbau? Das Objekt wurde mitsamt dem zerbombten Haptgebäude nach dem Krieg entfernt. Es könnte sich natürlich auch lediglich um ein rundes, für ein Observatorium typisches (Neben)Gebäude gehandelt haben. Heute befindet sich hier eine Garten- / Wiesenfläche.

 

In Schortens am Mühlenweg in Höhe der Einmündung der Straße Am Brumidik befindet sich an einem Haus dieser Vorbau. Unklar ist, ob es sich um ein Weltkriegsobjekt handelt oder um ein Nachkriegsobjekt. Ist dies lediglich eine Zisterne? Oder hat der Vorbau etwas mit LS-Zwecken zu tun gehabt?

 

Am Tor / Osttor der Bontekaserne befanden sich links / West und rechts / Ost zwei Objekte, die frappierend Splitterschutzeingängen ähnelten. Waren dies eventuell die beiden Hinweisobjekte oben im Abschnitt 2 / Position 6 und 7?

 

An der Bahnstrecke von Sande in Richtung Esens, einige Meter nordwestlich der Autobahnbrücke der A 29 westlich der K 294 (Neu Abbickenhausen) befanden sich diese im Herbst 2016 aufgeschobenen Betontrümmer. Sie wurden im Frühjahr 2017 abgefahren. Befand sich hier eventuell eine verschüttete LS-Anlage (Reichsbahndeckungsgraben?) oder stammen die Trümmer von einer alten Bahnbrücke über die Maade? Hier fanden umfangreiche Bauarbeiten an der Bahnstrecke statt, unter anderem eine Erneuerung der Brücke. Die Trümmer sehen jedoch sehr alt aus.

 

An der Paul-Hug-Straße am Gebäude der damaligen Mittelschule für Jungen (spätere Freiherr-vom-Stein-Schule / bis 2016 Bestandteil Oberschule Stadtmitte) befinden sich mehrere Kellerfensterschächte (Beton und Mauerwerk / oben zwei Beispiele) unter anderem an der Ostseite des Hauptgebäudes. Ähnlichkeiten zu Notausstiegen existieren. In den Bereichen der Gitter könnten ursprünglich Mannesmann-Luftschutzgitter eingesetzt gewesen sein. Der Keller des Hauptgebäudes war im Krieg ein Luftschutzraum (später dann Fahrradkeller). Im Inneren existieren noch immer einige typische Stahltüren in den ehemaligen Zugangsschleusenbereichen. Die Schule wurde erst im Jahre 1948 komplett baulich vollendet, obwohl sie bereits im Krieg als solche genutzt wurde. Gab es hier ursprünglich äußerlich erkennbare Verbunkerungen des dortigen Luftschutzkellers im Hauptgebäude, LS-Türen an den Kellerabgängen / Rampen (die Rampen neben den Abgangstreppen stammen aus der Nackriegszeit für den Fahrradkeller), LS-Klappen an den Kellerfenstern? Und waren die noch heute vorhandenen Kellerfensterschächte Notausstiege des LS-Kellers?

 

An drei Vorkriegs-Mehrparteienhäusern an der Schillerstraße (Nr. 60 / 62 / 64 / 66 / 68 / 70) befinden sich ca. 5 Meter vom Gebäude entfernt insgesamt sechs dieser Öffnungen, mittlerweile versiegelt. Was war das? Für Zisternen wohl zu groß. Eventuell Schächte von LS-Kellern / externe Notausstiege? Kennt jemand so etwas? Auch an anderen Stellen in der Stadt sind solche Verdachtsobjekte existent (gewesen). Die Objekte werden auf unseren Seiten ebenfalls vorgestellt. Selten wurden sie sogar als "Ausstiegs-Kriechtunnel" nachgewiesen. Der Anwohner, den wir hier an der Schillerstraße getroffen haben, wusste leider "von nichts". "Tunnel" vom Keller aus soll es hier nicht (mehr?) geben...

 

An der westlichen Emsstraße direkt an den Schienen liegen diese älteren Betonobjekte. Hatten sie etwas mit Luftschutz zu tun? Vielleicht LS-Kellerfensterschutzblöcke? Eventuell war dies aber ursprünglich lediglich ein einzelnes längliches Betonträgerteil.

 

Dieses Objekt an der Hauptstraße 30 (L 11) / Einmündung Poststraße südlich Leerhafe in Richtung Reepsholt sieht von der Straße aus schon recht kurios aus. Wie ein bewachsener Erdschutzraum. Das kleinere Objekt daran dürfte allerdings eine umgestürzte Baumwurzel sein. Was verbirgt sich hinter der Hecke / unter der Erdaufschüttung, bzw. verbirgt sich dort etwas?

 

In Moordorf bei Aurich am westlichen Ortseingang an der B 210 befindet sich auf einem Grundstück dieser auffällige Hügel. Ist hier ein Erdschutzraum versteckt?

 

An der Benzstraße, direkt westlich vom Banter See - nördlich angrenzend an das dortige Trafohaus (das wiederum westlich der Straße steht) - befinden sich diese massiven Trümmer und eine Erdwallaufschüttung nördlich davon. Was war das?

 

Im Hinterhof der Börsenstraße 2 befindet sich diese inzwischen "durchlöcherte" LS-Tür. Früher war sie intakt. Die "Durchsiebung" erfolgte wohl aus Lüftungszwecken für den Keller dahinter. Bereits vor etwa 40 Jahren war sie nachweisbar an dem Ort. Befand sie sich auch im WK 2 hier? War dies der Einstieg zu einem LS-Keller oder wurde sie nach dem Krieg hier eingesetzt? Danke an Frank für den Tipp!

 

An der Freiligrathstraße 189A, direkt nördlich des dortigen Supermarktes (Abriss der anliegenden Gebäude 2016 für Supermarktverlagerung) ist diese "Nische" Im Anbau hinter dem abgebildeten Wohnhaus ausfindig gemacht worden. Ist das der versiegelte Eingang zu einem Erdbunker / LS-Keller gewesen?

22. März 2015: Die Gebäude sind mit heutiger Wirkung Vergangenheit.

 

In Dangast befinden sich genau nördlich des Campingplatzes am Strand diese Betonobjekte. Was hatten sie für einen Sinn? Waren das Träger eines Steges oder aber LS-spezifische Objekte? Die Betonobjekte sehen fast aus wie 180 Grad umgedrehte Lüftungstürme von Hochbunkern in Miniatur. Dem ist natürlich nicht so, aber aus dem Zweiten Weltkrieg oder eher dürften die Relikte dennoch stammen.

Zusatz - In Eckwarderhörne direkt anliegend westlich des heutigen Fähranlegers befinden sich ähnliche Objekte am Strand (Danke an Jan Ellerbrock für die Infos!) - in relativ gerader Aufstellungslinie - ganz im Gegensatz zu Dangast. Wurden in Dangast seinerzeit Sprengungen bzw. teilweise Abräumungen und Verlagerungen der Objekte vorgenommen? In Eckwarderhörne war die dortige Flakstellung ziemlich nahe des auch heute noch existenten Anlegebereiches. War das damals eine Abladestelle für Munitionsschiffe aus Wilhelmshaven für die Stellung? Ein solcher Zweck eines eventuellen Anlegers / Steges in Dangast scheidet aber wohl aus. Die dortige schwere Flakstellung lag ein ganzes Stück weiter östlich. Man hätte einen Anleger direkt an den Deich vor die Stellung weiter östlich setzen können...

 

In Hohewerth nahe Burg Kniphausen und westlich der Helderei befindet sich diese Erdaufschüttung. Ist dort eventuell ein kleiner Schutzraum versteckt?

 

An der Raabestraße Ecke Grothstraße befindet sich das Pumpwerk des ehemaligen (Familien)Lagers Neuengroden. Es wurde etwa 1940 errichtet. Gab es hier Verbunkerungen?

 

Östlich an das Mehrparteienhaus Langeoogstraße 30 angrenzend befindet sich ein Trümmerberg. Hier befand sich das im Krieg zerbombte Gebäude Nummer 28. Ein gemauerter Ausstieg (?) ist zu erkennen. Was war hier? Ein Luftschutzkeller? Eine Luftschutzanlage am / unter dem Gebäude?

 

Dieses Bild aus dem Sommer 1945 zeigt das teilzerstörte große Verwaltungsgebäude der Kriegsmarine im Ostbereich der Hafeninsel. Auf dem Dach ein Turmaufsatz. Eventuell ein weiterer Scheinwerferstand oder leichter Flakstand mit Betonverbunkerung des Sockelbereiches?

 

Dieses Bild vom Sommer 1945 zeigt den Ursprungsstandort des Splitterschutzunterstandes "Alaska" unweit westlich vom Neuen Hafentor. Ist er hier auf dem Foto an der Pfeilspitze im Gewirr der Zerstörungen eventuell sogar ansatzweise zu erkennen?

 

Weserstraße 50

Weserstraße 52

Weserstraße 50 und 52: Hier befindet sich im Hinterhof jeweils ein Kellerabgang pro Haus. Handelt es sich hierbei um alte Kohlenkelleröffnungen? Oder um die extra angelegten Notausstiege bzw. Einstiege von Luftschutzkellern?

 

An der Deichbrücke befindet sich direkt im Südwestbereich dieses Betonobjekt. Fast sieht es aus wie ein versiegelter und zugeschütteter ehemaliger Eingang zu einem Deckungsgraben. War dies eventuell ein Schutzraum des damaligen Brückenwärters im Krieg?

 

Am großen historischen Lagerhaus am Handelshafen befindet sich diese Stahlklappe. Hier könnten vier Griffe befestigt gewesen sein. War dies eine LS-Klappe für einen dahinter befindlichen Luftschutzkeller?

 

An der Jeverschen Landstraße in Richtung Sillenstede in Höhe der Einmündung des Moorhauser Weges befindet sich diese Struktur auf einer Wiese. Sind das lediglich alte zusammengehäufte Betonplatten oder ist dies eine überwucherte kleine LS-Anlage?

 

Dieses Objekt in Fedderwardergroden sieht einer Brandwache nach Emder Muster ähnlich. Wo genau war das? Was war das für ein Objekt? Die Aufnahme stammt von 1950.

 

Im Heppenser Groden befanden sich in den 1950er Jahren diese Betontrümmer. Wo genau war das? Nahe der 4. Einfahrt? Was waren dies für Objekte? Standen hier Bunker? Interessant ist das Objekt im unteren Foto am rechten Bildrand. Was befindet sich links daneben im Hintergrund? Eine Brandwache?

 

An der Adolfstraße 18 befindet sich dieser Treppenaufgang zum Eingang des Hauses. Ist hier ursprünglich auch ein Kellerabgang gewesen? Interessant ist der Luftschacht. Im Inneren direkt links neben der braunen Abfalltonne befindet sich eine verputzte Mauerwerkswand. Teilweise ist das Mauerwerk in abgeplatzten Putzstellen zu sehen. Es spricht einiges dafür, dass sich hier hinter der Wand ein nachträglich verschlossener Kellerabgang befindet. Ein Stahlrahmen einer Luftschutztür ist allerdings nicht erkennbar. War dies eventuell ein Splitterschutzeingang eines Luftschutzkellers?

 

Waren die Luftschutzkeller, welche sich unter der heutigen Halle 6 der Firma "Manitowoc" befanden und vielleicht noch befinden (damals UTO-Werft / Westwerft), nach außen hin verbunkert? Geschützte Notausstiege, LS-Klappen? Zudem soll sich unter Erdgleiche im heutigen Firmengelände eine Verbunkerung gefüllt mit Wasser zum Test von U-Bootsegmenten (?) befunden haben oder sogar noch befinden. Zum Fluten sollen Zuführungen vom Kanalhafen existiert haben. Noch heute sind dort mindestens fünf Öffnungen am Kanal zu sehen (siehe oben). Was hat es mit diesen Hinweisen auf sich? Zusätzliche Hinweise besagen, dass es sich bei diesen Objekten etwas weiter westlich am Kanalhafen um die Zuführungen handelt, was jedoch aufgrund der versetzten Lage zur ehemaligen Werft hin sehr unwahrscheinlich erscheint:

 

Was waren dies für Objekte an der heutigen westlichen Weserstraße, südlich der Straße? Eventuell mindestens drei Splitterschutzzellen und ein kleiner Rundbunker?

 

In Fedderwarden gab es im Krieg einen Feuerlöschteich. Sein Standort ist uns momentan noch unbekannt. Existierte eventuell der heute noch vorhandene Nachkriegsfeuerlöschteich Sillensteder Straße / Kleine Reihe neben der alten Dorffeuerwehr schon im Krieg? Im Hintergrund ist der Bunker Kleine Reihe zu sehen.

 

Gegenüber der ehemaligen Ziegelei Sande / später Marinewäscherei befinden sich direkt an der Bahnlinie zwei seltsame Erdaufhäufungen, komplett mit Gras bewachsen. In einem ist eine Art Loch zu sehen. Sind das eventuell zwei überwucherte einfachste Tobrukstände / "Friesentonnen"?

 

Ehemaliges Munitionsdepot: An der Bunsenstraße, etwas westlich der Einmündung der Liebigstraße in diese, befindet sich auf einem Firmengelände dieser Betonblock. Ist das eventuell einer der bekannten Betonsockel für die in dem Bereich vermehrt aufgestellten Beobachtertürme / Flaktürme? Befand sich hier ein solcher Turm?

 

An der Ebkeriege, unweit westlich des damaligen Kriegsmarine-Fahrerlagers, befindet sich diese Halle mit drei markanten Vorbauten, welche aber erst nach dem Krieg errichtet wurde. Jedoch befand sich genau in Höhe des ersten / westlichen (hier linken Vorbaues) im Krieg zumindest im April 1945 ein helleres Objekt, das die gleichen Dimensionen wie der nachträgliche Vorbau besaß. Hier war im Krieg ein Baustellenbereich für die neue (nicht mehr realisierte) Bahnanbindung nach Wilhelmshaven-West. Ist an diesem Ort irgendein kleiner LS-Bau in die nachträgliche Halle (eventuell im Bereich des westlichen Vorbaues) integriert worden?

 

Zwischen den Pfeilen zu sehen der Hochbunker Viktoriastraße samt zweier versetzter Splitterschutzvorbauten an den Pfeilspitzen. Darüber ein quadratisches Objekt. War dies eine mit Wasser vollgelaufene Baugrube etc. oder ein Feuerlöschteich der dortigen Marinestation "Nordsee"?

 

Dieses Bild aus den 1960er Jahren zeigt das bereits wiederaufgebaute Arsenal mit einer Ansammlung seltsamer Objekte. Die Objekte am dortigen Parkplatz sehen aus wie eine Sammlung aus dem Hafenbecken geborgener Brandwachen (wie "Alaska" etc.) verschiedener Bauform. Optische Täuschung oder was war das? Wurden die Objekte, wenn es denn Splitterschutzzellen waren, allesamt aufgrund von Bereinigungsarbeiten des Beckens von einer einzigen "Abladestelle" des Hafengrundes gehoben, an der sie nach dem Krieg versenkt worden waren? Danke an Olaf D. für den Tipp! Wir suchen dringend Informationen!

 

Im Nordostbereich des ehemaligen Banter Lagers soll sich nach Hinweisen ein "Deckungsgraben" befunden haben, bzw. noch befinden (?). Das Objekt soll am Pfeil gebaut worden sein. Dort ist im Kriege jedoch eine der vielen Baracken des Lagers vorhanden gewesen. War sie eventuell unterkellert? An der Seite scheinen kleinere Anbauten erkennbar zu sein. Heute liegt der Bereich fast genau an der Einmündung Banter Weg / Weserstraße. - Genau nördlich des Parkplatzes westlich des Banter Weges, dort, wo heute ein Nachkriegsgebäude, umgeben von einer leichten Erderhöhung steht. Reste eines LS-Bauwerkes sind allerdings nicht erkennbar. Wer hat Informationen?

 

Dieser Turmanbau an einem ehemals militärisch genutzten historischen Gebäude nördlich der Strandhalle ist auf Luftbildern von 1945 nicht erkennbar. Ist er erst nachträglich angesetzt worden? Ähnlichkeit zu Turmaufsätzen für leichte Flakstände / Scheinwerferstände ist vorhanden.

 

Was war dies für ein Objekt in Wilhelmshaven und wo befand es sich genau? Zu sehen ein Feuerlöschtrupp im Krieg. Handelte es sich bei dem Objekt eventuell um eine "Bunkergarage" für Löschfahrzeuge?

 

An den ehemaligen Kasernengebäuden Mühlenweg 61 und Schellingstraße 21 finden sich diese Wände vor den Kellereingängen. Handelte es sich dabei um Luftschutz-Prellwände?

 

Im Bereich der späteren Jadewerft befand sich im Krieg beim Marineressort bis in die 1960er Jahre hinein auf dem Dach des ehemaligen Verwaltungsgebäudes (später zeitweise auch Wasser- und Schifffahrtsamt) ein Objekt, das durchaus ein Flakstand oder ein Scheinwerferstand gewesen sein könnte. War das Objekt betoniert? Wer hat Informationen dazu?

 

Was sind dies für Objekte, insbesondere der hier erkennbare betonverstärkte Schacht am Bontekai schräg gegenüber des Küstenmuseums? Handelt es sich hierbei um eine der im Hafenbereich im Krieg errichteten gesicherten Löschwasser-Schöpfstellen?

Fast identische Objekte wie dieses finden sich zudem mehrfach im Bereich Wiesbadenbrücke, dort nördlich und südlich am Hafen und auch mindestens einmal weiter östlich vom hier abgebildeten Objekt am Bontekai Richtung Kaiser-Wilhelm-Brücke...

 

An der B 210 in Höhe der Einmündung Poggenkrug westlich Wittmund / östlich Wittmundhafen befindet sich südlich hinter einem Gehöftgebäude ein leider schlecht einsehbarer kleinerer Erdhügel. Ist dies eventuell ein überdeckter kleiner Erdschutzraum?

 

Die Bilder zeigen zwei Betonringe in Sande - Bahnhof / Bahnübergang

Von der Reichsbahn wurden im Krieg an Bahnstrecken, insbesondere an Bahnhöfen diverse Betonringe an den Gleisen aufgestellt, oft halb in die Erde eingelassen und mit Mauerwerk als Zusatzschutz verblendet. Sie dienten als Behelfsschutz für Reichsbahnbedienstete und Bahnreisende bei Tieffliegerangriffen in der Kriegsendphase. Am Bahnhof Sande direkt am Bahnübergang befinden sich zwei teilweise überwucherte alte Betonringe, halb in die Erde eingelassen. Auch am Bahnübergang Mariensiel befindet sich mindestens ein solcher Ring, ebenso einer am Bahnübergang nahe des Bahnhofes in Jever (siehe weiter unten). Waren dies derartige Schutzobjekte? Oder handelte es sich lediglich um alte Reservoire für Streumittel der Bahn, um die nahen (bahneigenen) Übergänge im Winter von Eis zu befreien?

Nachtrag: Freigelegt wurden im Oktober 2014 nun die beiden vormals zugewachsenen Betonringe am Bahnübergang Bahnhof Sande. Für die demnächst im Bau befindliche Straßenüberführung wurde das Gelände planiert. Weiterhin stellen wir die obige Frage zu den Objekten:

Wird leider wohl spätestens 2017 abgerissen: Das alte Bahnüberführungsgebäude am Bahnhof Sande... Damit bliebe dann in dieser Region nur noch ein entfernt ähnliches Gebäude am Bahnhof Varel übrig.

22. März 2016: Das Gebäude ist glücklicherweise noch immer unversehrt vorhanden.

27. August 2016: Das Gebäude bleibt nun doch wider Erwarten glücklicherweise erhalten. Es ist denkmalgeschützt und soll mit großem Aufwand aufgrund der durchzuführenden Elektrifizierung der Bahnstrecke demnächst um 80 cm angehoben (!) werden.

Nachtrag: Der nachfolgend ersichtliche westliche Betonring wurde im Dezember 2014 entfernt:

Nachtrag: Der weiter oben ersichtliche östliche Betonring wurde im August 2016 ebenfalls entfernt:

Genau hier befand sich der östliche Betonring...

Aktuelle Bilder vom August 2016

Auch am Bahnübergang Mariensiel befindet sich mindestens ein solcher Ring:

Und auch am Bahnübergang nahe des Bahnhofes Jever befindet sich ein derartiger Ring:

Ein identischer Ring befindet sich an den Bahnschienen der alten Bahnstrecke in Moordorf westlich Aurich:

Ganz in der Nähe stehen noch zwei weitere Objekte, nur mit geringerem Durchmesser:

 

Was war dies für ein Objekt direkt östlich der Kaiser-Wilhelm-Brücke südlich der Südzentrale am Kai? Eventuell eine Splitterschutzzelle? Wenn ja, was wurde aus ihr?

 

Was ist dies für ein Objekt am ehemaligen Sperrdepot nordwestlich der damaligen 2. Einfahrt genau nördlich der Minenlagerhäuser direkt am Hafen gewesen? Es sieht fast so aus, als ob es sich um einen halb abgewrackten und zur Seite gestürzten Stahlkäfig eines Splitterschutzunterstandes wie z.B. "Alaska" handelte. Befand sich hier in dem Bereich im Krieg ein weiterer Splitterschutzunterstand? War dies der Rest eines solchen Unterstandes?

 

Dieses kleine Gebäude wurde noch im Krieg in die Schneise des an dieser Stelle zerbombten und umgehend abgetragenen Bereiches der Jachmannkaserne (Tausendmannkaserne) errichtet. Inbegriffen in das Gebäude waren scheinbar Bereiche des die Zerbombung und Abtragung im Krieg überstandenen dortigen Kasernenkellers mit Tonnengewölbedecke. An das Gebäude wurde ein betonierter Eingangsbereich gesetzt (Pfeil). Wozu diente das Bauwerk? Befand sich hier eine behelfsmäßige Luftschutzanlage?

 

Im Bereich der fünf ehemaligen Öltanks im heutigen Gebiet Klein Wangerooge befindet sich dieses Betontrümmerstück. Wie weit es in die Erde reicht, ist unklar. Handelt es sich hierbei eventuell sogar um den Rest (eventuell Splitterschutzvorbau?) eines eigenständigen Kleinbunkers?

Das Objekt wird wohl bis Sommer 2015 aufgrund von Sanierungen in dem Gebiet beseitigt werden...

Nachtrag 24.04.15: Das Objekt wurde aufgrund der begonnenen Arbeiten mit einem Erdhaufen überschüttet. Was weiter damit passiert, ist ungewiss. Eine Beseitigung gilt jedoch als sehr wahrscheinlich.

Nachtrag 10.08.15: Das Objekt scheint wie erwartet entfernt worden zu sein. Die Baustelle ist mittlerweile bereinigt. Der Erdhaufen ist beseitigt, aber das Objekt ist verschwunden...

Nachtrag 19.08.15: Der Betontrümmer, der nördlich des beseitigten Tanks halbwegs aus dem Sand schaute jahrzehntelang, wurde wohl beseitigt. Eine kurze Zeit lag ein schachtartiges Beton-Objekt nebst weiteren massiven Trümmern an der Baustelle, bevor es dann abgefahren wurde. Dies wird jenes Teilstück gewesen sein, welches aus dem Sand schaute. Ein Splitterschutzbunker dürfte das jedoch nicht gewesen sein. Eher ein massives Schachtelement des ehemaligen Öltanklagers. Der Zweck ist uns allerdings bis dato unbekannt. Ein schönes Foto vom 13. Juli 2015 dazu auf whv-maritim.blogspot.de:

Als "Geklärt" bezeichnen wir unsere Fragestellung jedoch weiterhin nicht.

- Hatte das Objekt etwas mit LS-Zwecken zu tun? -

 

Wo befindet sich diese Stahlklappe? Hat sie etwas mit LS-Zwecken zu tun? Einiges spricht dafür.

 

Wo befindet sich diese Wand mit Stahlblende und vermauertem Kellerfenster? Haben die Objekte etwas mit LS-Zwecken zu tun? Einiges spricht auch hier dafür.

 

Am ehemaligen Fort Rüstersiel sind direkt am Fortgraben südlich der Anlage mehrere gesprengte Betonreste auf einer Art Wall vorhanden. Zudem befindet sich westlich des Forts am Graben ein Schacht mit Wasserablauf / Zulauf, eventuell eine Zisterne (?). Was hat es damit auf sich? Möglicherweise Verbunkerungen aus Kriegszeiten?

 

Am Uferbereich der Maade, direkt gegenüber der nicht fertig gestellten Bahnbrücke der geplanten Trasse nach Wilhelmshaven, befindet sich eine Verbunkerung, eventuell ein Regelbau R 58A, B, C oder D. Das Objekt befindet sich im Bereich der oberen Bilder, ist dort aber aufgrund der Ufervegetation nicht erkennbar. Wer hat Informationen? Aus der Luft: Hier

 

Am alten Gerichtsgebäude Peterstraße Ecke Gerichtsstraße befinden sich im Kellerbereich der ehemaligen Inhaftierungssektion zwei Stahlrahmen an den Fenstern. Hier waren Stahlklappen angebracht. War der Zweck der Klappen luftschutzbezogen oder hatte er etwas mit den Haftzellen zu tun? Zum OP-Bunker Virchowstraße erfuhren wir von einer Zeitzeugin:

"Die Patienten konnten vom Krankenhaus in ihren Betten in den Bunker gefahren werden. Auch das ehemalige Amtsgericht Rüstringen an der Peterstraße hatte im Bunker einen Raum. Dort wurden Akten und Dokumente aufbewahrt, die im Keller des Amtsgerichtes nicht vor den Bomben sicher waren." So eine Zeitzeugin.

Ist dies der erwähnte Keller des Amtsgerichtes? War dies ein Keller mit äußerlich angebrachten Luftschutzklappen oder hatten die Klappen einen anderen Zweck? Die helle Bemalung der Rahmen scheint aus neuerlicher Zeit zu stammen.

 

An der Ostwand der ehemaligen Moltkekaserne ist von der Ebertstraße aus ein Vorbau erkennbar, der eine betonierte Dachplatte besitzt. Hier befindet sich eine Lüftung. Stellt der Vorbau eine Verbunkerung aus Kriegszeiten dar?

 

Gab / gibt es im Bereich Banter Lager zusätzlich zu den bekannten LS-Anlagen einen "Tunnel" innerhalb des ehemaligen Lagergeländes? Direkt südlich der heutigen Gedenkstätte soll sich im ehemaligen KZ-Bereich eine Stahlplatte befunden haben oder noch befinden. Darunter soll ein "Gang" existiert haben oder noch immer vorhanden sein, nach Hinweisen sogar ein "Gangsystem". Obwohl dies äußerst unwahrscheinlich ist, kann zumindest eine verbunkerte Zisterne oder ähnliches nicht ausgeschlossen werden. Existiert hat dort ursprünglich nachweisbar mindestens ein Keller unter einem Barackengebäude des Lagers im KZ-Bereich mit Treppenabgang. Dieser war in den 1980er Jahren noch ersichtlich. Wer hat Infos? Was wir bisher gefunden haben, ist lediglich ein Kanalschacht nördlich der beiden LS-Turmkuppeln (siehe Fotos oben).

 

Was war dies für ein Objekt im Hof der Jachmannkaserne ("Tausendmannkaserne")? Es befand sich direkt nördlich des im Krieg zerstörten Teilbereiches vom Ostflügel. War dies eventuell ein kleines betoniertes Feuerlöschteichbecken? Oder stellte es ein Fundament für eine Baracke dar? Wenn es ein Feuerlöschteich war, gab es eventuell dann noch einen zweiten genau entgegengesetzt nördlich des Westflügels? Zu sehen ist auf diesem Bild der frühen Nachkriegszeit allerdings nichts dergleichen. Eventuell lag das Objekt, wenn es denn existent war, aber auch rechts außerhalb des Bildbereiches.

 

Auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Kirchreihe, heute Standort Ex-Käthe-Kollwitz-Gymnasium, hat sich nachweisbar ein Hochbunker befunden, dessen Bauart und Abrissdatum völlig unklar ist. Auf den Bildern zu sehen die letzten Reste der Ziegelei Kirchreihe. Wer hat Informationen?

 

Unweit westlich des Hochbunkers am Bahnhof / Rheinstraße hat sich eine gemauerte Brandwache mit Betondach befunden. Sichtscharten sind jedoch nicht erkennbar. Eventuell liegt jedoch das erkennbare Schild genau vor einer Sichtscharte. Oder handelte es sich eventuell um das Eingangsbauwerk eines Röhrenbunkers, siehe Aufschüttung links? Ein Herzbruchstollen war dies jedoch keinesfalls. Momentan ist von einer Brandwache auszugehen, aber abwegig wäre auch ein Röhrenbunker nicht. Wer hat Informationen?

 

Westlich von Mariensiel befinden sich über die Maade (Verbindungsarm zum Ems-Jade-Kanal) und über den Ems-Jade-Kanal führend noch immer die Brücken der projektierten Bahntrasse zum nie vollendeten neuen Güterbahnhof in Wilhelmshaven im Bereich der heutigen Güterstraße. Der Restpostenmarkt "Zimmermann" befindet sich im Gebäude, das damals Teil des Bahnhofes werden sollte. Der neue, nie gebaute Personenbahnhof sollte in Schaar entstehen. Diese Neubauvorhaben sollten aus Luftschutzgründen vor der Stadt angelegt werden. Lediglich ein Gleis für Güterwaggons wurde bis zur Güterbahnhofsbaustelle realisiert. Die Brücke über der Maade ist betoniert und daher intakt geblieben. Die Brücke über den Ems-Jade-Kanal wurde an der Ostseite mit einer Stahlüberführung für das einzelne Gleis, das realisiert wurde, bestückt. Diese Überführung wurde nach dem Krieg durch die Engländer demontiert. Gab es im Bereich der Bahntrasse Luftschutzanlagen (eventuell Splitterschutzzellen)?

Brücke Ems-Jade-Kanal

Wärterhaus unweit westlich der Brücke mit Stahlhalterungen am Nordfenster, war hier im Krieg ein Splitterschutzraum mit Luftschutzklappen?

Weiteres massives Bauwerk der Bahnstrecke, unweit südlich der Brücke

Siehe auch hier

Brücke Maade (Verbindungsarm)

Weitere Bilder Hier

 

In Schortens an der Ecke Kreuzweg / Möwenweg befindet sich ein kurioses Bauwerk, das einen Vorbau mit Eingang besitzt. Der Eingang ist auf dem Bild leider nicht zu sehen (hinter dem linken Pfahl). In dem Vorbau befindet sich zudem ein Luftschacht. Neben dem Vorbau befindet sich ein weiterer Schacht (hier auch verdeckt durch einen Betonpfahl) mit einer Art Erker darum. Das Bauwerk hat durchaus Ähnlichkeit mit einem kleinen Behelfsbunker. Wer hat Informationen? Hier ein aktuelles Bild, welches das Objekt besser zeigt:

 

An einem ehemaligen Lagergebäude im Bereich des alten Schlachthofes direkt an der Luisenstraße (das Gebäude wurde bereits in den 1990er Jahren abgerissen) befand sich an der Ostwand im Bereich des Giebels ein Objekt, das durchaus wie eine Brandwachenstand-Sichtscharte aussah. Täuscht das und es handelte sich lediglich um eine Hervorhebung mit Schattenwirkung, oder war dies eine derartige Sichtscharte? Der Schatten schliesst im Unterbereich relativ scharf ab, was beim Dachschatten nicht der Fall ist...

 

Nördlich des Bahnhofes Sande befand sich im Krieg eine Gleisanlage an der geplanten Strecke zum neu projektierten Bahnhof in Wilhelmshaven. Hier befindet sich an den Gleisen Richtung Esens noch heute eine quadratische Betonfläche, auf der im Krieg ein Gebäude stand. Was war das? Eventuell ein Flakstand oder ein Scheinwerferstand?

 

Unweit östlich davon befinden sich noch immer zwei verbunkerte Unterstände im Buschwerk. Was waren das für Verbunkerungen? Stellwerksbunker? Auf die Dächer führten Treppen. War dort leichte Flak installiert?

 

Nahe der Unterstände befinden sich mehrere kleine Betonflächen und Kästen. Was war deren Zweck?

Mehr Fotos der Objekte hier

 

Auf dem Dach der früheren Schule Albrechtstraße in Fedderwardergroden befindet sich ein Turmaufbau. Dieser war ursprünglich ein Glocken- und Uhr-Turm. Die Öffnungen darin an allen vier Wandseiten erinnern jedoch stark an einen Beobachtungsstand. Wurde der Turm im Krieg teilweise als solcher genutzt? Die Schule wurde ab 1939 gebaut. Erwiesen ist, dass der Turm zusammen mit der Schule erbaut wurde und nicht nachträglich aufgesetzt worden ist.

 

Auf dem Dach eines Gebäudes (heute Gebäudeteil Ulmenstraße 55) des Textilhofes, im Krieg Marinebekleidungsamt befindet sich ein Aufbau, der einem Beobachtungsstand sehr ähnlich sieht. War dies ein Objekt, das eventuell etwas mit dem zu Kriegszeiten ebenfalls im Bereich des Gebäudekomplexes vorhanden gewesenen leichten Flakstand / Scheinwerferstand zu tun hatte? Stand 224 (leichte Flak) und 231 (Scheinwerferstand) wurden 1941 - nachdem der Ursprungsstellungssockel auf dem durch Bombeneinwirkung beschädigten Mittelteil des Ostflügels (heute Gebäudeteil Ulmenstraße 49A) aus Statikgründen nicht mehr nutzbar war - auf einen anderen Bereich des Komplexes umgesetzt. Der leichte Flakstand wurde auf einen Sockel (noch heute vorhanden) des Treppenhausturmdaches im Hof des westlich anliegenden Gebäudes (heute Gebäudeteil Margaretenstraße 16A) versetzt. Nicht aber der Scheinwerferstand. Eventuell wurde dieser hier hin (Bilder) versetzt?

 

Auf dem Spielplatz hinter der Paul-Hug-Straße nördlich der Bremer Straße befindet sich eine Erdaufschüttung mit Rutsche etc.. In diesem Gebiet sind auf Luftbildern aus Kriegszeiten mehrere undefinierbare Objekte zu erkennen. Befindet sich unter dem kleinen Hügel eventuell etwas, das mit LS-Zwecken zu tun hatte?

 

Am Sillandweg nördlich von Sande befindet sich dieses schon etwas verfallene Behelfsgebäude auf einer Weide. Im Inneren sind Nischen vorhanden, die typisch aussehen wie Stallplätze für Weidetiere. Die Nachkriegsnutzung wird daher wohl ein Kuhstall oder ähnliches gewesen sein. Das Gebäude selbst scheint aber mindestens aus Kriegszeiten zu stammen. Es sieht Flak-Baracken durchaus ähnlich. Wer kennt den genauen (Ursprungs)zweck?

War an diesem Ort eventuell der Scheinwerferstand 94 Silland positioniert?

 

Im Bereich nördlich der Sportanlage an der Freiligrathstraße und südlich der Straße "Beim Pumpwerk" befinden sich auf der Rasenfläche der dortigen Reitfläche zwei graue Objekte, die aus der Luft durchaus Ähnlichkeiten mit erdversenkten Tobrukständen / Ringständen haben. Auf 1945er Luftbildern ist außer zwei hölzernen Scheinwerfertürmen etwas weiter nördlich der beiden Objekte dort allerdings nichts erkennbar. Wer hat Informationen?

Siehe zu den Objekten: Hier

 

Was war dies für ein Objekt an den Bahnschienen westlich gegenüber des Sander Stahlguss? Handelte es sich hierbei um einen Feuerlöschteich?

 

Diese Beton- und Mauerwerkstrümmer in beträchtlicher Menge befinden sich an der Straße genau gegenüber des Sander Stahlguss unweit der heutigen Gleise der Bahnstrecke Wilhelmshaven-Oldenburg. Was war dies ursprünglich für ein Gebäude? Eventuell eine Luftschutzanlage? Oder wurden die Trümmer hier abgeladen? Hier befanden sich im Krieg ursprünglich mehrere Schienenstränge. Etwa auf dem Standort ist auf alten Luftbildern ein Gebäude, eventuell ein Schuppen oder auch etwas anderes, zu erkennen.

 

Unklar ist, ob es sich bei diesem Teich südöstlich des im Sommer abgerissenen T 750 Hannoversche Straße 2 genau nördlich der ehemaligen Moltkestraße um einen damaligen Feuerlöschteich handelte (der allerdings dann anscheinend nicht verzeichnet war), um einen mit Wasser vollgelaufenen Bombentrichter oder um etwas ganz anderes. Der Teich war bis zur Rodung des Geländes im Frühjahr 2012 fast nicht einsehbar. Sogar in im wuchsen Bäume. Der Teich wurde im Herbst 2012 aufgrund der Umgestaltung des Geländes entfernt. Hat jemand Informationen?

 

Nördlich der ehemaligen 3. Einfahrt im heutigen Bundeswehrgelände befinden sich im Bereich des nach dem Krieg demilitarisierten Hafenufers diverse Betonquader und Trümmer. Welchen Zweck hatten sie im intakten Zustand? Gab es hier Verbunkerungen?

 

Was ist dies für ein Erdhügel in Accumersiel bei Middelsfähr am Hofgebäude Accumersiel 8? Befindet sich darunter ein kleiner Erdbunker / Erdschutzraum?

 

Dieses Gebäude westlich des Banter Marktes besitzt an seiner Westwand eine Stahlklappe und an der Nordwand einen (verputzten) Rahmen für eine ehemals dort angebrachte Klappe. Ist das Bauwerk lediglich ein Kohlenlager oder ähnliches gewesen oder befand sich im Inneren ein Luftschutzraum?

 

An der Jadestraße in Höhe der Zufahrt zur Wiesbadenbrücke befindet sich dieses historische Gebäude (ehemaliges Marine-Wasch- und Badegebäude, später Wache und Arrestgebäude für Marineareal auf der Wiesbadenbrücke) mit einem vermauerten Fenster. Befand sich dahinter im Krieg ein Luftschutzraum? Oder hat die Vermauerung etwas mit der in der Nachkriegszeit hier eingebauten Arrestzelle zu tun (siehe Gitter seitlich links)? Das Gebäude wurde im Frühjahr 2013 für Gastronomiezwecke umgebaut.

25.09.13: Der neue Gastronomiebetrieb im Gebäude hat mittlerweile eröffnet.

 

Oben fragen wir unter Nr. 27.: "Hinweise auf einen kleinen Erdbunker auf dem Schulhof der Schule Siebethsburg an der Störtebekerstraße..." Was verbirgt sich hinter diesen Betonringen auf dem Schulhof der (mittlerweile ehemaligen) Schule Siebethsburg? Eventuell der Notausstieg eines Bunkers?

 

Im Bereich Am Wiesenhof, westlich gegenüber der Einmündung der Friedenstraße in die Friedrich-Paffrath-Straße finden sich im dortigen Buschwerk Steinfragmente. Genau hier war im Krieg ein Lager (es stand im Zusammenhang mit der nahen Funkpeilstation / Lager Totenweg und der dortigen Unterkunftsbebauung). Befand oder befindet sich hier im Buschwerk ein kleiner Bunker, worauf wir hingewiesen wurden? Gefunden haben wir bisher in diesem Bereich jedoch noch nichts.

 

Dieses Objekt mit nahe anliegender halb unterirdischer Garage im Bereich Mellumstraße / Schillerstraße besitzt ein verstärktes Dach. Eine ehemalige Tür- oder Fensterklappenhalterung ist erkennbar. Hatte das Bauwerk, eventuell auch die Garage, etwas mit LS-Zwecken zu tun?

 

Nördlich vom Heuweg westlich des Fahrerlagers Ebkeriege befand sich diese leichte oder mittlere Flakstellung mit vier Geschützbettungen und einem Leitstand annähernd mittig. Waren die Bettungen betoniert / verbunkert oder lediglich provisorisch aus Holz errichtet worden? Der Aufbau der Stellung erinnert stark an die betonierten Bettungen der Flakstellung in Jever.

 

Aus dem Weserkurier vom 22.02.1949. Wie geschrieben, wurde das Saunabad in einem großen LS-Bunker der Stadt wohl im März 1949 eröffnet. In welchem LS-Bunker Wilhelmshavens war zu dieser Zeit ein Saunabad eingerichtet? Im Bunker Kantstraße soll sich, als er noch entfestigt war, kurioserweise ein "Schwimmbad" befunden haben. Möglicherweise bezieht sich daher obige Anzeige auf den Bunker. Auf den alten Bildern ist jedoch kein Zugang zu einem "Schwimmbad" oder "Saunabad" zu sehen.

Weitere Hinweise (von Herrn Karl Boch) besagen, dass im Reichsbahnhochbunker am Bahnhof in der frühen Nachkriegszeit, noch bevor er entfestigt wurde, ein Schwimmbad eingerichtet werden sollte. Ist gar der Bunker am Bahnhof gemeint? In der unmittelbaren Nachkriegszeit gab es Pläne, diverse Bunker mit neuen Nutzungen zu versehen, vom Kindergarten über Warenhäuser bis zu Restaurants.

 

Aus dem Weserkurier vom 10.08.1950. Bei der Entfestigung (oder Sprengung) welchen Bunkers in Wilhelmshaven ereignete sich das geschilderte Unglück?

 

Verdacht besteht auf einen erhaltenen Nachkriegs-Bundeswehr-Schutzraum (eventuell "Schutzraum BW-50") im Bereich des Marinearsenals Süd-Mitte. Dort ist ein Hügel erkennbar, in den von Osten her ein Eingang hineinführt. Der Aufbau des Objektes und die Tatsache der anscheinend nicht vorhandenen Notausstiege spricht jedoch eher gegen einen BW-Schutzraum, eher für eine Zisterne oder ähnliches. Wer hat Informationen diesbezüglich?

 

An der "Nordseestation" / Freiligrathstraße befindet sich nördlich ein Objekt angebaut, das einem verbunkerten Luftschutzkellereingang durchaus ähnlich sieht (am Pfeil halb verdeckt zu erkennen). Wer hat Informationen diesbezüglich?

 

Was befand sich hinter dem Haus Edo-Wiemken-Straße 20? Noch heute ist ein Fundament erkennbar. Ist dies eventuell der Rest eines Behelfsbunkers? Oder ist dies lediglich der Rest eines der vermehrt in der Gartenstadt Siebethsburg in den 1930er Jahren errichteten Sandkästen für die Kinder der Mieter?

 

Direkt in Sande Neufeld sollen ein oder mehrere Bunker existiert haben. War / waren dies separate Bunker oder handelte es sich dabei lediglich um den nicht fertig gestellten Hochbunker ("Zellenbunker") Sande, welcher nahe Sande Neufeld im Bau war? "Kleiner Rundbunker?": Dieses Objekt könnte nach Hinweisen auch eine verbunkerte Pumpstation für Drainagezwecke Neufelds gewesen sein. Das Objekt existiert jedoch heute nicht mehr.

Unten links im Bild: "Baugrube / unter Wasser" War dies wirklich eine Baugrube? Oder war es ein Feuerlöschteich? Oder eine zum Feuerlöschteich umfunktionierte Baugrube? Die umliegende Aushuberde spräche dafür!

Nachtrag zu 2x "Kleinbunker?": Erkennbar sind die Splitterschutz-Eingangsbauwerke beider Kleinbunker auf dem zentralen Platz von Sande Neufeld. Die Schutzanlagen wurden von der Kriegsmarine für die Arbeiter und das Personal des damaligen Lagers errichtet. Es handelte sich bei den Eingangsbauwerken um rechteckige massive Objekte mit pyramidenförmigem Dach und jeweils vier Sichtscharten. Sie dienten somit auch als Brandwachenstand. Eventuell waren die Bauwerke ober- und unterirdisch identisch zueinander. Die Eingangsbereiche werden baugleich gewesen sein. Im Eingangsbauwerk zumindest eines der beiden Bunker (West / hier im Bild unten rechts) ging über eine Art Rampe nach unten auf eine Absatzfläche, dann im rechten Winkel hinter einer Splitterschutzwand weiter nach unten und dann noch einmal im 90 Grad-Knick unter den Eingangsbau. Der weitere Abgang zur Gasschleuse war nach dem Krieg durch ein Gitter versperrt worden. Der eigentliche Schutzraum wird komplett unter der Erde gelegen haben. Zwischen 1963 und 1965 werden beide Anlagen zumindest oberirdisch beseitigt worden sein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit existieren die ehemaligen Schutzräume im verfüllten Zustand (eventuell Bunker West als Zisterne ?) unter der Erde jedoch noch immer.

Bunker West

Teilweise geklärt. Siehe auch unter "Geklärte Fragen"

 

Was waren dies für Objekte westlich von Sande Neufeld? Die beiden Pfeile links zeigen auf zwei runde Objekte, welche eventuell Splitterschutzzellen gewesen sein könnten. War das Objekt am Pfeil in der Mitte ein betonierter Deckungsgraben? Der rechte Pfeil zeigt noch einmal auf das Objekt, welches ein Bild weiter oben als "Kleiner Rundbunker?" markiert ist. Was waren dies für Objekte?

 

War das Objekt am linken Pfeil der Deckungsgraben Fedderwardergroden, dann eventuell mit gleichem Spitzdach wie die Deckungsgräben Botanischer Garten, Schule Neuende, usw.? Das erkennbare Objekt befand sich unmittelbar westlich der Schule Albrechtstraße. Am rechten Pfeil war im Krieg ein Objekt am Schulgebäude im Bau, eventuell ein Bunker? Heute ist nur noch eine Betonplatte am Standort vorhanden.

 

Was ist dies für ein Hügel westlich des Hochbunkers Westbahnhof? Eventuell ein überschütteter kleiner Erdbunker? Im Bunker Westbahnhof befand sich die Luftschutzleitung / Befehlsstelle für den zivilen Luftschutz der Stadt. Der Sender (Sendemast) stand in Nähe zum Bunker am Westrand des Bahnhofsvorplatzes (davon ist momentan ziemlich sicher auszugehen, andere Hinweise besagen aber auch, dass er nördlich des Bunkers stand). Über diesen Sender wurden Luftlagemeldungen und Aufrufe verteilt auf das Stadtgebiet gesendet. Sind eventuell unter diesem Hügel Reste des Senderfundamentes? Vom Standort her würde es absolut passen, wenn denn der Sender westlich des Bunkers stand.

 

Dieses Objekt befand sich direkt westlich der Docks im Nordbereich der Bauwerft Wilhelmshaven. Aus der Luft hatte es fast die gleichen Dimensionen wie ein T 750. Könnte dies ein im Bau befindlicher Hochbunker gewesen sein? Sahen so Bunkerbaustellen aus? Es gibt leider anscheinend keine Informationen über das Objekt. An der rechten Seite auf den Bildern erkennbar ist eine Art Baugerüst. Für eine normale Halle ist das Objekt zu kubisch gewesen. Mit etwas Fantasie könnte man meinen, dass hinten mittig an der Dachkante die Stelle für einen geplanten Lüftungsturm gewesen sein könnte. Obwohl es momentan völlig im Bereich der Spekulation liegt, wäre nicht gänzlich ausgeschlossen, dass es sich hierbei um einen Truppenmannschaftsbunker-ähnlichen WLS-Bunker gehandelt haben könnte. Bald nach 1945 war das Objekt jedenfalls "verschwunden". Wer hat Infos?

 

Die Bauart dieses LS-Turmes am Fliegerdeich im oberen Bild (1.) und im unteren Bild ganz rechts (noch intakt) ist bislang unbekannt. War dies eventuell ein weiterer, dann vierter Zombeck-Turm Wilhelmshavens?

 

Im ehemaligen Munitionsdepot zwischen Planckstraße und Bunsenstraße existiert dieser Schacht. Was hat es damit auf sich? Ist dies ein Kanal (was zunächst zu vermuten ist) oder eventuell der Notausstieg einer LS-Anlage? Dies ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Wer hat Infos?

 

Befand sich im Bereich nördlich des Bismarckplatzes ein kleiner Erdbunker oder am Pfeil eventuell sogar ein kleiner Rundturm (oder ein kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert)? Hinweise besagen, es gab dort einen "Bunker". Wer hat Infos?

 

Diese Schutzklappen an den Kellerfenstern der alten Kasernengebäude am Südstrand wurden neu montiert (eventuell Schutz vor Überflutung?). Befanden sich an den Fenstern ursprünglich LS-Klappen? Wir meinen, ja. Wer kann den Verdacht nachweisen?

 

Ebenfalls an den alten Kasernen (auf den Bildern sind weitere Schutzklappen erkennbar), genauer am mittleren Gebäude, befindet sich zum Deich hin ein angesetztes Bauwerk mit Terrasse. Hinweise besagen, dies wäre ein Bunker. Stimmt das?

 

Diese Luftschutztür befindet sich an einem kleinen Vorkriegsgebäude auf dem Gelände des ehemaligen KSW-Komplexes, im Krieg Westwerft / UTO-Werft. Wurde die Tür nach dem Krieg eingesetzt, oder befindet sich dahinter eventuell ein Luftschutzkellereingang? Ist dies eventuell sogar ein Kleinbunker aus Mauerwerk? Ungefähr vier Meter hinter dem Objekt befindet sich im gleichen Gebäude wohl ein Garagenraum. Wer hat Informationen?

 

Was war dies für ein Objekt nordöstlich des damaligen Gebietes der Shell-Tankstelle Bismarckstraße Ecke Schaarreihe? Ein Kleinbunker oder eventuell sogar ein Trafobunker? Einige Meter westlich von diesem Objekt wurde in der Nachkriegszeit ein großes Trafohaus erbaut, das später wiederum durch ein kleineres ersetzt wurde. Man könnte den nahen Ort eines eventuellen Trafobunkers wegen der vorhandenen Leitungen genutzt haben. Dies wäre dann der erste nachgewiesene Trafobunker der Stadt. Die Tankstelle Bismarckstraße Ecke Schaarreihe existierte dort schon vor dem Krieg. Schließlich wurde sie in der Nachkriegszeit dann einige Meter weiter östlich hin verlegt. Wo das fragliche Objekt stand, ist jetzt ungefähr die Autowaschanlage der Tankstelle. An der nahen Straßenkreuzung wurde die Kapitulation Wilhelmshavens am 6. Mai 1945 vollzogen.

 

Dieses Trafohaus am Schaardreieck existierte nachweisbar schon im Krieg. Genau daneben befand sich ein Feuerlöschteich. Wurde das Gebäude eventuell im Bereich der Decke aus luftschutztechnischen Gründen verbunkert? Wer besitzt Informationen? Das Trafohaus wurde inzwischen umgestrichen.

Ein ähnliches Trafogebäude befand sich zu Kriegszeiten am Metzer Weg nördlich des Bahnüberganges. Es wurde in den 1980er Jahren entfernt. Ein massiveres und größeres Trafohaus mit zweitem kleineren Trafohaus daneben - ebenfalls schon im Krieg vorhanden gewesen - steht zudem noch westlich der Kreuzung Mühlenweg / Gökerstraße an der Einmündung Holtermannstraße. Entweder besteht die Anlage komplett aus Mauerwerk oder aber aus Beton mit Klinkerblendschicht. Zudem existierte bereits im Krieg das noch heute vorhandene Trafohaus an der Zedeliusstraße unweit westlich der Kreuzung Schulstraße. Wer besitzt Infos über die Bauten?

 

Was ist dies für ein Betonfundament zwischen der Straße Am Wiesenhof und der Friedrich-Paffrath-Straße direkt am dortigen Graben? Das Objekt befindet sich genau südlich der nördlichen Stichstraße, welche Am Wiesenhof mit der Friedrich-Paffrath-Straße verbindet. Stammt das Objekt aus Kriegszeiten oder ist dies eventuell lediglich ein betonierter Regenwasser-Rückhaltetank?

 

Im Hintergrund LS-Turm Hamburger Straße

Zwischen roten Linien Betondecke

Anfang Juli 2006 wurde an der Ecke Schillerstraße / Bremer Straße eine Betonschicht beseitigt, welche schon Jahrzehnte alt war. Auf einem Luftbild von 1945 ist westlich dieser Betondecke ein Gebäude zu erkennen. Dieses stand genau auf der Fläche des heutigen Mehrparteienwohnhauses. War dies ein Kleinbunker? Gehörte die Betonschicht dann vielleicht zum Bunker (Zerschellerplatte)?

 

Was ist dies für eine Betonplatte auf dem Gelände des ehemaligen Campingplatzes Geniusbank? Eventuell der nahen ehemaligen Flakstellung Geniusbank zugehörige Verbunkerungsreste?

 

Was sind dies für Betonsockel am Eingang vom Fort Altona? War auf ihnen ein Beobachterstand oder ein Horchgerät / Rundsuchanlage installiert?

Nachtrag: Es konnte mittlerweile geklärt werden, dass es sich hierbei um die Haltesockel (ursprünglich sieben Sockel) eines Sendemastes handelt, der im Sendenetz mit einer Anlage in Barkel und einer Anlage in Wehgast stand. Zuständig war hier die Marineflakbrigade. Mit geschaltet war unter anderem auch die Befehlsstelle Nord in Sengwarden. Gab es hier in Altona bezüglich der Anlage Verbunkerungen?

Bereich Fort Altona aus Osten:

 

Was war dies für ein Objekt auf einem Gebäude an der Marktstraße West (Hausnummer 160) in Höhe der damaligen Brunnenstraße (nicht mehr existent) nahe der Werftstraße (heutiges Werftstraßencarree)? Das Gebäude existiert noch heute, das Objekt auf dem Dach wurde entfernt. War dies eventuell ein verbunkerter, doppelgeschossiger Beobachtungsstand? Das Objekt wurde Anfang der 1990er Jahre im Zuge von Sanierungsmaßnahmen in dem Gebiet beseitigt.

 

Was sind dies für Trümmer auf der Weide westlich des ehemaligen Banter Lagers? Eventuell Reste einer verbunkerten Vernebelungsstellung? Auf Luftbildern aus Kriegszeiten ist in diesem Gebiet eine rechteckige Struktur zu erkennen, die die gleichen Maße besaß, wie der im Bau befindliche Güterbahnhofsbereich einige hundert Meter nördlich. Befand sich hier eventuell eine diesbezügliche Scheinanlage? Sind dies Reste davon?

 

Was sind dies für Trümmer am Alten Banter Weg südwestlich des ehemaligen Banter Lagers?

 

Was ist dies für ein Betonobjekt auf der Weide südwestlich des ehemaligen Banter Lagers?

 

Nahe der Halle 5 im ehemaligen Munitionsdepot (Industriegelände West) war im Februar 2007 dieser Betonblock abgelagert, welcher frappierende Ähnlichkeit mit einem LS-Kellerfensterschutzblock hat. Ist dies ein derartiger Block?

 

Was ist dies für ein Trümmerstück am Lönsweg zwischen Stadtpark und Neuengroden? War dies ehemals der "Bauweg"? Ist dies eventuell der Rest einer Brandwache, etc.?

 

Was war dies für ein Objekt am östlichen Ende der Planckstraße? Woher stammen die Betontrümmer?

 

Was ist dies für ein Objekt zwischen der Weserstraße und der Admiral-Klatt-Straße unmittelbar westlich der Seediekstraße? Ersichtlich ist ein Erdwall und mit Putz verblendete Mauerreste. Könnte dies ein Erdbunker sein? Wer (vielleicht ein älterer Anwohner des Gebietes) hat Informationen?

 

Dieses Objekt befindet sich an einem Mehrparteienhaus an der Ecke Ebertstraße / Kurze Straße. War dies ein verstärkter Luftschutzkellereingang?

 

Dieses Objekt befindet sich an einem Mehrparteienhaus an der Ecke Rheinstraße / Kurze Straße im Hinterhof. War auch dies ein verstärkter Luftschutzkellereingang beziehungsweise eine Schutzprellwand vor einem Kellerfenster?

 

Was ist dies für ein Objekt im Hinterhof der Rheinstraße 41? Eventuell die Dachplatte eines externen LS-Kellers (oder Erdbunkers)?

 

Was waren dies für Objekte an den roten Pfeilspitzen? Eventuell kleine Rundbunker / Rundtürme? Ein relativ konkreter Verdacht auf diese Bunker besteht bei der Oldeoogeschule / Oldeoogestraße (oben im Bild) und den Schulen Neuengroden, Kirchreihe (nicht im Bild) und Ruseler Straße (Ruseler Schule / im Bild, aber nicht gemarkert).

 

Auf dem neu errichteten Arsenalgelände wurde in den 1960er Jahren ein Objekt auf diesem Foto abgebildet. Was war das? Eventuell eine aus dem Hafenbecken vom ersichtlichen Kran geborgene Splitterschutzzelle der dort verbreiteten Bauart aus Kriegsmarinewerftzeiten?

 

Es existieren Hinweise, dass die hier abgebildeten, von uns als massive LS-Kellerfensterschutzblöcke dargestellten Betonobjekte im Bereich Rüstringer Berg und Lüneburgkai (am Lüneburgkai inzwischen entfernt) zum Bau von Kaianlagen genutzt worden sein sollen, oder dass sie die Verankerungsfundamente von Bojen im Fahrwasser darstellen.

Ein anderer neuerlicher Hinweis besagt, dass es sich lediglich um Wellenbrecher handelt, welche in der Kriegsendphase an den westlichen Einfallstraßen der Stadt als Panzersperren aufgestellt werden sollten. Dazu kam es jedoch nicht.

Sollte sich einer dieser Hinweise als richtig herausstellen, wird hier in den einzelnen zugehörigen Rubriken natürlich sofort korrigiert werden. Wer hat Infos dazu?

 

War dies die Baustelle des Hochbunkers ("Zellenbunker") Altengroden? Bis circa 2010 befand sich dort ein Spielplatz und eine Spielwiese. Betonfundamentreste sind auf der Wiese nicht zu entdecken gewesen. Heute befinden sich westlich an der Stelle der Wiese neue Wohnhäuser. Der Spielplatz ist weiterhin vorhanden. Etwas weiter nördlich befindet sich diese ehemalige Rollschuhbahn. Die Betonfläche stammt jedoch aus Nachkriegszeiten und hat nichts mit der vermuteten Bunkerbaustelle zu tun:

 

Was war dies für ein Objekt in Altengroden? Es lag nahe der heutigen Kreuzung Werdumer Straße / Kurt-Schumacher-Straße / nordwestlich. Ein Feuerlöschteich? Eine teilweise mit einem Gebäude überbaute Bodenplatte eines nicht fertig gestellten LS-Turmes (aufgegebene Bunkerbaustelle)? War vielleicht dies die Baustelle des Altengrodener Hochbunkers (damit dann die wohl eines LS-Turmes)?

 

Oder war dies der unvollendete Altengrodener Hochbunker auf dem Platz der heutigen Schule Altengroden? Oder war dies lediglich eine Baracke? Eventuell dann zugehörig zur damaligen (Not)-Grundschule Klinkeburg (innerhalb von Wehrmachtsbaracken)?

In diesem Hinblick auch die Frage: Wo genau befand sich die Schule Klinkeburg?

Wiederum andere Hinweise besagen, die Hochbunkerbaustelle wäre an der Benlepstraße gewesen. Dort ist auf den vorliegenden Luftbildern bis Kriegsende jedoch lediglich Wohnungsbauaktivität zu sehen (die typischen Mehrparteienhäuser) - allerdings keine Hochbunkerbaustelle, so wie sie aussehen dürfte.

 

Montage

Der nicht fertig gestellte runde LS-Turm an der Moselstraße (ehemals Kronprinzenstraße) könnte eventuell ein weiterer Turm der Bauserie mit angesetztem Lüftungsturm und Splitterschutzvorbauten gewesen sein. Der LS-Turm kam nicht über den Aushub der Zerschellerplatte hinaus. Wer hat Infos?

Die Bunkerbaustelle wurde im Bereich des Aushubes zum Kriegsende als Feuerlöschteich genutzt.

 

Was war dies für ein Objekt etwa 50 Meter östlich der damaligen Königin-Luise-Schule (heute Bereich VHS und Stadtbibliothek) zwischen der heutigen Virchowstraße und Adalbertstraße? Zum Aufnahmedatum des Bildes im April 1945 war die Königin-Luise-Schule bereits seit einiger Zeit zerbombt. War das Objekt am Pfeil eventuell noch ein weiterer Luftschutzturm der Wilhelmshavener Bauserie mit angesetztem Lüftungsturm und Splitterschutzvorbauten im baulichen Anfangsstadium (Zerschellerplatte, Aushub, Fundament)?

 

Was war dies für ein Objekt an der Nordwestecke der Kreuzung Mühlenweg und Gökerstraße? Eventuell ein Kleinbunker oder eine Brandwache?

 

Unmittelbar westlich des Splitterschutzunterstandes auf der Bauwerft neben dem Kesselschmiedenluftschutzturm befand sich dieses Objekt. War dies eventuell der untere Bereich eines bereits halb zerstörten (Sprengung) damit dann fünften Splitterschutzunterstandes? Wurde dieser mutmaßliche Splitterschutzunterstand vielleicht nicht fertig gegossen, da die oberen Kanten auf dem Bild extrem glatt gewesen zu sein schienen? Nachgewiesenermaßen verläuft am letzten erhaltenen Unterstand dieser Art genau in der Höhe eine Gusskante - genau dort beginnt die Dachwölbung...

 

Was war das für ein Objekt am Fliegerdeich? Es schien rund mit flachem Dach gewesen zu sein und hatte eine Öffnung in Dachhöhe...

Eventuell ein verklinkerter kleiner Rundturm (Wände aus Mauerwerk) wie dieser?

 

War dieses Objekt nördlich der Garnisonkirche möglicherweise ein kleiner Rundbunker?

 

Was ist dies für ein Objekt am Gebäude der heutigen Tanzschule Dunse an der Kantstraße Ecke Gökerstraße? Eventuell ein verbunkerter Luftschutzkellereingang? Das Gebäude selbst existierte im Krieg noch nicht, unmittelbar rechts, östlich des Einganges befand sich im Krieg ein in der Tabelle bereits aufgelisteter Feuerlöschteich. Könnte es vielleicht auch sein, dass dieses Objekt das Eingangsbauwerk eines Erdbunkers neben dem Teich darstellte?

 

Neue Aufnahmen nach der Rodung des Buschwerkes zeigen nun eindeutig eine der beiden Öffnungen in dem Objekt.

Was ist dies für ein Objekt auf dem Gelände eines alten Gehöftes an der Schaarreihe 87? Lediglich ein altes Gebäudefundament mit zwei ersichtlichen Kellerfenstern links und rechts des blauen Plastikkastens (ältere Bilder oben), oder ein kleiner unterirdischer Behelfsbunker aus Mauerwerk? Auf einem Luftbild vom April 1945 ist genau hier eine flache Erhebung zu erkennen. Ein Gebäude stand zu der Zeit dort nicht (mehr).

 

Was sind dies für Betontümmer am Rande des ehemaligen Marineschießstandes an der Freiligrathstraße? Hatten sie etwas mit LS-Zwecken zu tun?

 

Was ist dies für ein Pfeil am alten Bahnstellwerksgebäude an der Emsstraße? Hatte er etwas mit LS-Zwecken zu tun? Am Gebäude befinden sich noch mindestens drei weitere Pfeile an den anderen Seitenwänden.

21.09.09: Im September 2009 wurde das Gebäude zusammen mit dem anliegenden Trafogebäude abgerissen, vor Ort wird also das Rätsel leider nicht mehr zu lösen sein.

 

In der Haupttabelle sind diverse Munitionsbunker im abgesperrten Bereich des Munitionsdepotbereiches vermerkt. Wieviele Munitionsbunker befanden / befinden sich in dem Gebiet? Standen / stehen dort auch weitere bisher nicht aufgeführte Anlagen, wie zum Beispiel Splitterschutzzellen oder Kleinbunker?

 

Befand sich im Bereich dieses Bauernhofes nördlich des Stadtparkes, welcher noch heute existiert, eine LS-Anlage?

 

Auf dem Dach der ehemaligen Marineintendantur, heute Stadttheater, waren LS-Türen angebracht, welche auch heute noch teilweise zu sehen sind (auch die abgebildete Tür). Warum? Hatte dies etwas mit einer Flakstellung auf dem Dach zu tun?

 

Was war dies für ein Objekt östlich des Südendes der Rüstringer Brücke? Ein Kleinbunker?

 

Ausschnitt ehemaliger Tirpitzhafen West / heute Banter See

1. Ehemaliges Munitionsdepot 1, großer runder Luftschutzturm

2. Ehemaliges Munitionsdepot 2, großer runder Luftschutzturm

3. Ehemalige UTO-Werft 1, großer sechzehneckiger Luftschutzturm

4. Ehemalige UTO-Werft 2, großer sechzehneckiger Luftschutzturm

5. Heutiger Banter See, Süd / West, ehemaliger Tirpitzhafen, großer runder Luftschutzturm, Bauart unbekannt, nicht fertig gestellt, auf Fundamentplatte / Zerschellerplatte Öltank errichtet

War das Objekt im Ausschnitt oben ein kleiner Rundturm mit Spitzkuppel und leicht hervorgesetztem Simsbereich...

...(der bekannten obigen Baureihe entsprechend) am Südwestufer des ehemaligen Tirpitzhafens (heute Banter See)?

 

War dies ein kleiner Rundturm mit Spitzkuppel und leicht hervorgesetztem Simsbereich...

...(der bekannten obigen Baureihe entsprechend) auf einem Hinterhof an der Genossenschaftsstraße?

 

War dieses Objekt im Bereich Mariensiel Ost eventuell ein kleiner Rundbunker?

 

Befindet sich unter diesem Hügel auf dem Schulhof der Dorfschule Fedderwarden eventuell ein kleiner Erdbunker?

 

Fahrerlager Wilhelmshaven, Ebkeriege / April 1945

Einer der drei noch vorhandenen Feuerlöschteiche

1. War dieses Objekt mit spitzer Kuppel und einer Höhe von circa 10 Metern ein Luftschutzturm?

29.01.06: Keine große LS-Anlage, Splitterschutzzelle möglich.

2. War dieses Objekt mit spitzer Kuppel und einer Höhe von circa 5 (?) Metern ein kleiner Luftschutzturm oder eine Splitterschutzzelle?

29.01.06: Keine große LS-Anlage, Splitterschutzzelle möglich.

3. War dieses Objekt mit spitzer Kuppel und einer Höhe von circa 5 (?) Metern ein kleiner Luftschutzturm oder eine Splitterschutzzelle?

29.01.06: Keine große LS-Anlage, Splitterschutzzelle möglich.

4. War dieses Objekt mit spitzer Kuppel und einer Höhe von circa 5 (?) Metern ein kleiner Luftschutzturm oder eine Splitterschutzzelle?

29.01.06: Keine große LS-Anlage, Splitterschutzzelle möglich.

Was war der mutmaßliche so genannte Bartel-Bunker auf dem Gelände des ehemaligen Fahrerlagers Ebkeriege für eine Anlage? War dies der noch vorhandene Kleinbunker?

 

Was waren diese neun Objekte im Bereich des ehemaligen Fahrerlagers Ebkeriege? Waren es eventuell Lagerbunker oder Objekte ähnlicher Bestimmung? Jeweils vier (Bereich südwest) beziehungsweise fünf (Bereich nord / südost) der Objekte scheinen bauartgleich gewesen zu sein.

Das zickzackartige Objekt in der Bildmitte ist einer von diversen in den letzten Kriegstagen im Stadtgebiet, besonders an der Stadtgrenze und zur Seeseite hin, ausgehobenen provisorischen Schützengräben!

Teilweise geklärt! Siehe auch unter "Geklärte Fragen"

 

War dieses Objekt an der Ebertstraße südlich des Werftgeländes ein Hochbunker (leicht zur Straße hin abgesackt?)?

2017 wurden ungefähr an der Stelle / an der Ecke Moselstraße Ebertstraße massive (jedoch gemauerte) Fundamentreste bei Aufräumarbeiten auf dem dortigen Brachgrundstück ans Tageslicht gebracht. Das Verdachtsobjekt könnte aber etwas westlich daneben gestanden haben. In etwa dort, wo in der Nachkriegszeit zwei Baracken entstanden, die noch heute existieren. Das Verdachtsobjekt wird deshalb schon früh nach Kriegsende zumindest oberirdisch wieder beseitigt worden sein (spätestens 1950).

Der ganz oben auf der Seite vermutete kleine Rundbunker Moselstraße Ecke Ebertstraße im Hof hätte sich allerdings ziemlich genau an der Stelle der Fundamentreste befunden... Auf dem oberen Bild mit Hochbunker-Verdacht ist jedoch nichts in der Art zu erkennen.

 

Wo stand bzw. steht dieser Erdbunker? Eventuell im Munitionsdepot / Industriegelände West?

 

Am Westbeginn der Bunsenstraße, an der östlichen (heutige Planckstraße 12), mittleren (im damaligen Munitionsdepot direkt hinter dem Zaun) und westlichen Planckstraße (südlich heutige Planckstraße 70), sowie weiter mittig des Straßenverlaufes der Bunsenstraße direkt am Ems-Jade-Kanal auf einer kleinen Insel und direkt im ehemaligen Munitionsdepot nördlich der damaligen Siemensstraße befinden sich diese betonierten, aus jeweils vier Sockeln bestehenden Aufnahmefundamente. Ein weiteres Fundament befand sich südlich der heutigen Planckstraße 56. Verdacht besteht auf noch mehr dieser Objekte. Im Falle Munitionsdepot / nördlich damalige Siemensstraße sind zusätzlich zwei kleine verschließbare (Flak-Munitions)Kammern vorhanden. Die Fundamente insgesamt sind annähernd bauartgleich zueinander. Auf ihnen standen ursprünglich Beobachtertürme für Luftlagemeldungen, etc.. Es ist erwiesen, dass es sich hierbei um die Sockel hölzerner / metallener Beobachtertürme handelt. Weiterhin kann vermutet werden, dass es sich um die Sockel hölzerner / metallener Flaktürme / Modell Kriegsmarine für leichte und mittlere Geschütze handelt. Waren Teilbereiche der Turmaufbauten verbunkert? Bis zur Klärung, ob es sich um Flaktürme handelte, werden die Objekte in der Tabelle unter "Hinweise" geführt. Wer hat Informationen? Ganz in der Nähe zweier der Objekte befanden sich die Flakstände: "Leichter Flakstand 106 (nahe Sockel Westbeginn Bunsenstraße) / 115 (nahe Sockel am Ems-Jade-Kanal auf der kleinen Insel ) / 1. Batterie (Stabsbatterie) der Marineflakabteilung 232 (vormals 1. Batterie der Marineflakabteilung 262)". Waren diese Türme die Stände?

Die fünf anderen Objekte könnten Reste der leichten Flakstände 104, 105, 107, 109, 110, 112, 117, 120, 123 / 1. Batterie (Stabsbatterie) der Marineflakabteilung 232 (vormals 1. Batterie der Marineflakabteilung 262) darstellen. Wer hat Infos?

 

Was ist das für ein Objekt an der westlichen Planckstraße (heutige Nr. 70) unter diesem ehemaligen Lagerschuppen? Eventuell ein verbunkerter LS-Keller? Für ein reines Fundament ist der Betonsockel extrem hoch (höher als die Sockel der anderen noch erhaltenen Gebäude im Umfeld (ehemaliges Munitionsdepot). Es ist daher zu vermuten, dass sich hier ein Kellerbereich befindet.

 

Auf dem Gelände des Pumpwerkes Wilhelmshaven an der Deichbrücke befindet sich diese Betonplatte mit zugeschüttetem Eingang (?). Was war das?

 

Unmittelbar östlich des Objektes befindet sich dieser Betonbrocken. Woher stammt er? Ein Trümmer eines gesprengten Luftschutzturmes, wie weiter unten in dieser Rubrik vermutet wird?

12.08.06: Der Betonbrocken wurde inzwischen aufgrund der Neugestaltung des Geländes entfernt.

 

Was war dies für ein Objekt mit vorhandener (wohl nachträglich eingesetzter) LS-Tür an der Kreuzstraße unmittelbar westlich des Banter Marktes? Eventuell ein Behelfsbunker?

Mittlerweile existiert scheinbar lediglich noch die ersichtliche Wand. Die wohl nachträglich eingesetzte LS-Tür ist auf Rollen zum Aufschieben gelagert. Ersichtlich auch eine vermauerte ehemalige Tür. Dahinter befinden sich Garagen...

 

Was waren / sind dies für zwei Objekte im Hinterhof der Müllerstraße Ecke Ölhafendamm? Eventuell zwei Luftschutzkellernotausstiege?

 

Befand / befindet sich an dieser Stelle des heutigen Hügels (unter dem Hügel?) am Beginn der Straße "Beim Pumpwerk" Ecke Freiligrathstraße der in diesem Bereich tabellarisch verzeichnete bereits nachgewiesene Kleinbunker?

 

Befindet sich an dieser Stelle des heutigen Hügels an der Weserstraße in Höhe des ehemaligen Kriegsmarinelazaretts / Stadtkrankenhauses ein verschütteter Bunker? Betontrümmer sind teilweise ersichtlich.

08.01.09: Mittlerweile wurde das Gelände für ein Neubauprojekt geräumt, vor Ort wird also das Rätsel leider nicht mehr zu lösen sein.

 

Was war dies für ein Objekt an der Gökerstraße Höhe Kreuzung Bismarckstraße? Ein Kleinbunker mit Sichtscharte?

 

Was war dies für ein Objekt am Bismarckplatz? Eine geklinkerte Brandwache? Zu sehen ist eine Art Schutzmauer vor dem Eingang. Die Tür könnte eine Luftschutztür gewesen sein. Ist dies ein Trafogebäude, eine öffentliche Toilette oder ein LS-Raum gewesen? Das untere Bild zeigt den Standort heute mit Nachkriegstrafohaus und Kiosk. Ist eventuell das Ursprungsobjekt noch vorhanden und in den Nachkriegsbau integriert?

 

War dieses Objekt an der 1. Einfahrt die Fundamentplatte eines kleinen Rundbunkers?

 

Befand sich auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt am Ölhafendamm ein weiterer Rundbunker gleicher Bauart wie der heute noch vorhandene Bunker?

 

Befand sich auf dem Gelände des Pumpwerkes an der Deichbrücke ein großer Luftschutzturm, vielleicht sogar bauartähnlich Wilhelmshavens erstem LS-Turm (rechts) bei den Marine-Wasserwerken / Hafenbauhof?

 

Was ist dies für ein Objekt nördlich in einem Garten im Bereich des Ostendes der Waagestraße in Rüstersiel? Erkennbar ist ein kleiner Erdhügel, auf einem Vogelperspektivenbild sogar eine Art Betonquader. Ist dies eine LS-Anlage? Wer hat Infos? Virtual Earth Luftbild Hier

 

Befindet sich direkt nördöstlich der Bundesstraße 210 auf einem Gebäudegrundstück an einer Stichstraße der Roffhausener Landstraße ein eventuell überschütteter Erdbunker? Dort ist eine Erdaufschüttung westlich des Wohnhauses erkennbar. Auch sind am Rand der Aufschüttung abgelagerte Steine zu sehen. Was ist dahinter? Virtual Earth Luftbild Hier

 

Dieses Objekt befindet sich etwa 200 Meter westlich der Bahnbrücke über den Banter Weg in Wilhelmshaven ("Banter Berg"). Es existierte nachweisbar schon im Krieg und steht an den Schienen der Bahnstrecke nach Sande. Ein Dach und eine Tür sind nicht mehr vorhanden. Wurde dieses Bauwerk eventuell für Splitterschutzzwecke errichtet?

 

An der Strandhalle am Wilhelmshavener Südstrand befinden sich zwei massive Stahltüren. Befindet / befand sich dort hinter eventuell eine LS-Anlage oder haben die Türen allein den Zweck des Hochwasserschutzes?

 

Die "Sander Berge" bei Sande sind zwei 1942 gebaute Brücken für die Einfallstraße in Richtung Wilhelmshaven. Die nördliche Brücke befindet sich über dem Ems-Jade-Kanal, die zweite, südliche Brücke über der Bahnstrecke Sande-Esens. In den beiden Widerlagern dieser Brücke sind zwei vermauerte Eingänge vorhanden. Was war das? Eventuell zwei LS-Räume der Reichsbahn (Zug hielt unter der Brücke bei Vollalarm an, Reisende und Personal suchten die Räume auf...)? Oder waren es zwei Räume zur Sprengstofflagerung im Falle eines Zerstörungsbefehls der Brücke? Wer hat Infos?

 

Befindet sich unter diesem flachen, relativ langgestreckten Hügel im Bereich der südlichen Begrenzung der Stadtparkkolonie (westlich kurz vorm Altengrodener Weg) eventuell eine LS-Anlage? Wer hat Infos?

Bezieht sich dieser Verdacht eventuell auf den oben bereits aufgeführten Hinweis:

"- Im Bereich Stadtparkkolonie / Altengrodener Weg soll ein kleiner Privat-Erdbunker mit Splitterschutzeingang in einem der Gärten gestanden haben oder noch stehen. Wo war / ist das im Falle der Bestätigung genau? Wer besitzt Informationen?"

 

Röhre 1

Röhre 2 unter Hügel

Was sind dies für Betonröhren / Kanalröhren auf dem Spielplatz nördlich der Lilienburgstraße zwischen Friederikenstraße und Müllerstraße? Nach dem Krieg für den Spielplatz hierhergebracht, oder eventuell Reste eines Röhrendeckungsgrabens (vielleicht Bauart "Hume-Rohr")? Ursprünglich befand sich in diesem Bereich eine im Krieg zerbombte Schule, die Lilienburgschule, deren Reste noch im Krieg beseitigt wurden. Die direkt südlich der Lilienburgstraße ein paar hundert Meter weiter östlich gelegene, im Krieg teilzerstörte Schule (mit anliegendem Herzbruchstollen) hieß "Heppenser Schule Lilienburgstraße". - Oft werden diese beiden Schulen verwechselt.

 

Foto zeigt Haus nordöstlich Kreuzung Bülowstraße / Mühlenweg (hier ist die meiste Anhäufung der Schächte vorhanden)...

Sind diese Schächte vor den nördlichen Mehrparteienwohnhäusern am Mühlenweg zwischen Bülowstraße und Schulstraße Zisternen etc. oder LS-Kellernotausstiege? Ein Teil der Häuser, wie auch das hier ersichtliche, wurde erst nach dem Krieg gebaut. Befanden sich an den Standorten der Nachkriegshäuser bereits im Krieg Mehrparteienhäuser, die eventuell zerbombt wurden? Oder sollten hier bereits im Krieg Häuser entstehen und die Keller wurden zu Kriegszeiten bis zu einem dann erfolgten Baustopp vollendet? Und was hat es mit den zu den hier ersichtlichen Objekten identischen Schächten vor den bereits im Krieg existenten Mehrparteienwohnhäusern im beschriebenen Bereich auf sich?

 

Splitterschutzzelle auf der ehemaligen Kriegsmarinewerft / Bauwerft Wilhelmshaven...

Copyright: www.bunkerspecht.de.vu

Eine der beiden Zellen um 2006...

Auch in der "Festung / Fort Grauerort" / Abbenfleth (heute Militärmuseum) an der Elbe befinden sich zwei Splitterschutzzellen der hauptsächlich auf der Bauwerft der ehemaligen Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven weit verbreitet errichteten, uns noch nicht näher bekannten Bauart (die Zellen wurden in Wilhelmshaven auf der Werft produziert, wurden diese Zellen dann nach Grauerort "exportiert"?). Auf dem Gelände der Festung wurden sie mehrfach umgesetzt und stehen nun frisch gestrichen (Stand 2016) nebeneinander beim alten Lokschuppen. Das Bild (Danke an Peter dafür) ähnelt frappierend denjenigen Eindrücken mit solchen Zellen von der Bauwerft WHV bis 1945. Was für eine Bauart war das? Typ? Kennummer etc.?

 

Wer Informationen besitzt, möge uns bitte eine Nachricht senden.

Danke!

 

Wir sind jederzeit aufnahmebereit für neue Infos. Senden Sie uns Informationen, senden Sie uns Bilder, wir sind dankbar für jede neue Entdeckung. Nicht nur Wilhelmshaven findet hier Erwähnung.

Wenn Sie der Meinung sind, Ihre bundesweit orientierte Info interessiert uns, einfach herschicken .

Danke

 

 

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Geklärte Fragen - Hier

 

Wandbeschriftung eines Wilhelmshavener Bunkers

Anmerkung 2012: Inzwischen sind es 33 Jahre...

 

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