Tabelle aller bekannten Luftschutzanlagen

in Wilhelmshaven und Umgebung (Angabe heutiger Straßennamen, vereinzelt Zusatzangabe ursprünglicher Straßennamen)

Nicht aufgelistet sind unter anderem diverse Luftschutzkeller im Wilhelmshavener Gebiet ohne äußerlich erkennbare Befestigungen wie z. B. Stahlklappen vor den Fenstern oder betonierte Eingangsschutzvorbauten.

Nicht aufgelistet sind unter anderem zahlreiche Luftschutzdeckungswände, welche vornehmlich im Innenstadtgebiet, gehäuft im Bahnhofsbereich, gestanden haben. Siehe weiterführend und ergänzend auch die Erklärung auf Seite 9 der Tabelle.

Die Darstellungsausrichtung der gezeigten Luftbilder muss nicht in jedem Fall der richtigen Himmelsrichtung entsprechen.

Die Darstellung der gezeigten Bilder muss nicht in jedem Fall der korrekten chronologischen Reihenfolge entsprechen.

Soweit bekannt, werden in der Tabelle die nach dem Krieg von der Besatzung den Objekten zugeteilten DB(Disarmament-Branch)-Nummern aufgeführt. Diese waren zwei- bis vierstellig. Bereits vor der Verteilung der DB-Nummern wurden durch die Besatzung fast sämtliche Objekte zunächst mit Registrierungsnummern (Kontrollnummern) versehen. Diese waren in den meisten Fällen vierstellig. In einigen Fällen wurden die Registrierungsnummern später ohne Änderung als DB-Nummern übernommen.

Zur Luftverteidigung Wilhelmshavens gehörende und vermutete Anlagen sind olivgrün hinterlegt.

Es wird keine Gewähr auf Richtigkeit oder Komplettheit der Daten in dieser Tabelle gegeben. Sollten Sie relevante Fehler entdeckt haben, oder Ergänzungen anbieten können, kontaktieren Sie uns bitte.

Bezüglich errichteter Schutzanlagen nach 1945 in den hier vorgestellten Gebieten ist besonders die Zivilschutzanlagen-Datenbank auf geschichtsspuren.de zu empfehlen.

Stand: Januar 2012

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Vielen Dank an Herrn J. Ellerbrock und Herrn T. Groenewold für die Hilfe bezüglich der Flakstellungen in den gelisteten Bereichen.

 
 

- Die laufende Nummer des Objektes.

- Welche heutige Bebauung, Gebietsbezeichnung befindet sich am Objektstandort ?

- Welche Ursprungsbebauung, Gebietsbezeichnung befand sich am Objektstandort ?

- Wie heißt der heutige Straßenname am Objekt ?

- Wie hieß der ursprüngliche Straßenname am Objekt ?

- Um was für ein Objekt handelt es sich ?

- In welcher Bauwelle, welchem Baujahr, mit wievielen Plätzen, wievielen Ebenen, mit welchen Maßen, Baudetails, Nutzraum, mit welcher Bewehrung und Kosten wurde das Objekt erbaut ?

- Um was für eine Luftschutzanlagenart handelt es sich ?

- Was für ein Bauträger errichtete das Objekt ?

- Für welchen Zweck wurde das Objekt gebaut ?

- War das Objekt zum Zeitpunkt der Fertigstellung nicht bombensicher ?

- War das Objekt zum Zeitpunkt der Fertigstellung bombensicher ?

- Ist das Objekt vorhanden ?

- Wenn ja, in welcher Form ist das Objekt vorhanden ?

- Ist das Objekt entfernt worden ?

- Wie wird das Objekt, falls es noch vorhanden ist, heute genutzt ?

- Was befindet sich heute am Standort des Objektes, sollte es entfernt worden sein ?

- Wie wird der Standort heute genutzt, sollte das Objekt entfernt worden sein ?

- Folgende Beschreibungen sind nicht vollständig, Sie stellen den Stand der Informationslage und Recherche dar.

"

"

"

"

Stadtnorden (Voslapp)
1.

Alt-Voslapp, Golfplatz, kleiner Erdbunker

Erdbunker, Alt Voslapp Golfplatz

DB-Nr. 2038 oder 2039 ("Bunker Emil Albers" oder" Bunker Bernhard Schröder")

Ursprünglich als Deckungsgraben gelistet

1 Ebene

D / ERD
NBS
nach dem Krieg Lagerraum für Kartoffeln V Ü
Weide
2.

Alt-Voslapp, heutige Endstation Buslinie 1, etwa 10 Meter westlich, kleiner Erdbunker

DB-Nr. 2038 oder 2039 ("Bunker Emil Albers" oder" Bunker Bernhard Schröder")

Ursprünglich als Deckungsgraben gelistet

Der Bunker soll nach Hinweisen bauartgleich zum vorherigen Objekt gewesen sein

1 Ebene

D / ERD
NBS
nach dem Krieg Lagerraum für Kartoffeln / nach 1970 ABG E
unbefestigter Parkplatz, Grünfläche
3.

Alt-Voslapp, heutige Endstation Buslinie 1, circa 50 Meter südwestlich, Kleinbunker (rund, etwa 2,00 Meter breit, etwa 2,50 Meter hoch, Einstiegsluke, Verdacht auf Splitterschutzzelle)

1 Ebene

KB / rund / EMS ?
NBS
nach 1970 ABG E
Grünfläche, Fußweg
4.

Alt-Voslapp, am ehemaligen Busdepotrondell, Höhe heutige Straße "Am Priel", eckiger Kleinbunker

1 Ebene

KB Werkluftschutz (wohl für Verkehrsbetrieb)
NBS
1960er Jahre ABG E
vor Abriss durch Einbringen eines Fensters entfestigt, Behelfswohnraum, heute Wohngebiet
5.

Fort Altona

Fort Altona, leichte Flakstellung, Kleinbunker (Munitionsbunker)

1 Ebene

KB Marineflakbrigade
NBS
ABG E
Weide, Wiese
6.

Feuerlöschteich Leuchtturmstraße

Feuerlöschteich Voslapp, Leuchtturmstraße

Ursprüngliche Bezeichnung: FT72 / Leuchtturmstraße / 500 Kubikmeter

FE

1

-
E
Wohnhaus, Garten
7.

Feuerlöschteich Baugrodenstraße

Feuerlöschteich Voslapp, Baugrodenstraße

Ursprüngliche Bezeichnung: FT70 / Baugrodenstraße / 700 Kubikmeter

FE

2

-
E
Garten
8.

Voslapp A, Baugrodenstraße Ecke Flutstraße, ehemalige Hans-Zenker-Straße, "Zellenbunker", großer runder Luftschutzturm, Treppenhaus mittig

Ringtreppenturm (mittig)

Luftschutzturm Baugrodenstraße

III. Welle (Zusatzprogramm) Baujahr 1943 7 Ebenen

Wandstärke: 2,05 Meter (Boden) / Deckenstärke: 2,00 Meter / Länge: 15,90 Meter / Breite: 15,90 Meter (Durchmesser 24,47 Meter mit Splitterschutzvorbauten) / Höhe: 23,27 Meter

Gebaut auf 334 Holzpfählen

Nutzfläche: 484 qm

Ausführung der Bewehrung: Braunschweiger

Kosten: 571000 RM

LSTR G Selbstschutz

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

BS
V

Mobilfunkantennenträger-Sendemasten, Zivilschutz / Katastrophenschutz - bedingt bereit gestellt -

Restinventar mittlerweile demontiert, Entlassung aus Katastrophenschutzbindung 2010-2011 / danach Veräußerung durch BIMA

Stand 10/11: Rückgabe an Bund / BIMA am 12.10.2011

9.

Feuerlöschteich Geniusbankstraße

Feuerlöschteich Voslapp, Geniusbankstraße

Ursprüngliche Bezeichnung: FT71 / Geniusstraße / 500 Kubikmeter

FE

3

-
E
Platz
10.

Feuerlöschteich Flutstraße, ehemalige Hans-Zenker-Straße, Höhe heutiger Sportplatz

Feuerlöschteich Voslapp, Flutstraße

Ursprüngliche Bezeichnung: FT73 / Hans-Zenker-Straße, Hoher Weg / 700 Kubikmeter

FE

4

-
E
Sportplatz
11.

Voslapp B, Hunrichstraße Ecke Flutstraße, ehemalige Hans-Zenker-Straße, "Zellenbunker", großer runder Luftschutzturm

Ringtreppenturm (eventuell ebenfalls mittig ?)

Luftschutzturm Hunrichstraße

III. Welle (Zusatzprogramm) Baujahr 1943 7 Ebenen

Wandstärke: 2,05 Meter (Boden) / Deckenstärke: 2,00 Meter / Länge: 15,90 Meter / Breite: 15,90 Meter (Durchmesser 24,47 Meter mit Splitterschutzvorbauten) / Höhe: 23,27 Meter

Nutzfläche: 484 qm

Ausführung der Bewehrung: Braunschweiger

Kosten: 591800 RM

LSTR G Selbstschutz

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

BS
ABG E
Supermarkt, Reste der Zerschellerplatte als Fundament für Neubebauung unter Erdgleiche vorhanden (gilt als entfernt)
12.

Feuerlöschteich Tiarksstraße

Feuerlöschteich Voslapp, Tiarksstraße

Ursprüngliche Bezeichnung: FT69 / Hans-Zenker-Straße, von-Münnich-Straße / 700 Kubikmeter

FE

5

-
E
Gärten
13.

Feuerlöschteich Tiarksstraße, Schule, am Schulhof

Feuerlöschteich Schule Voslapp

Ursprüngliche Bezeichnung: FT74 / Fedderwarder Straße / 700 Kubikmeter

FE

6

-
E
Schulhof
14.

Tiarksstraße, Schule, eckiger Kleinbunker

1 Ebene

KB
NBS
bald nach dem Krieg ABG E
Schulhof
15.
EMS Marineflakbrigade
NBS
E
Alter Voslapper Deichbereich
16.
EMS Marineflakbrigade
NBS
E
Alter Voslapper Deichbereich
17.
Ecke Alter Voslapper Deich und Geniusbankdeich, einige hundert Meter östlich, bei den Sanddünen, Splitterschutzringstand, "Tobrukstand"
Tobrukstand - einfachste Ausführung Marineflakbrigade
NBS
E
Alter Voslapper Deichbereich
18.

FL / KB Marineflakbrigade

FE

7

NBS
GES ABG E wenige Reste der Leitbunker V Ü
Deich, ehemaliger Campingplatz, wenige Reste überschüttet, Jade-Weser-Port-Baustelle, Jade-Weser-Port-Terminalfläche (gilt als entfernt)
19.
Tobrukstand - einfachste Ausführung Marineflakbrigade
NBS
GES R V Ü
Ruine, Strand, eventuell hierhin von Deichinnenseite hertransportiert, Mitte 2008 überschüttet, Jade-Weser-Port-Baustelle, Jade-Weser-Port-Terminalfläche
Stadtnorden (Fedderwardergroden)
20.
ERD
NBS
V Innenraum verwittert
ungenutzt
21.

Feuerlöschteich ehemaliges Lager Breddewarden 1

Ursprüngliche Bezeichnung: FT17 / Lager Breddewarden, Teich 1 / 1500 Kubikmeter

FE Kriegsmarine

8

Luftschutzanlage für Lager Breddewarden

-
E
Weide
22.

Feuerlöschteich ehemaliges Lager Breddewarden 2

Ursprüngliche Bezeichnung: FT18 / Lager Breddewarden, Teich 2 / 1500 Kubikmeter

FE Kriegsmarine

9

Luftschutzanlage für Lager Breddewarden

-
E
Weide
?
Luftschutzanlage oder Luftschutzanlagen ehemaliges Lager Breddewarden (wohl Kleinbunker oder Erdbunker, relativ konkreter Verdacht) ?

KB / ERD ? Kriegsmarine

Luftschutzanlage für Lager Breddewarden

unbekannt
E
Weide
23.
KB
NBS
1982 ABG E
Kleingärten
24.
LSTE K
NBS
V mutmaßlicher verbunkerter Anbau abgebrochen
ungenutzt, zugemauert und mit innerer Gasschleusentür verblendet
25.

unbekannt

Luftschutzanlage für Lager Fedderwardergroden

unbekannt
ABG E R vereinzelte kleinere Resttrümmer V Ü
Wiese
26.

KB / rund

Luftschutzanlage für Lager Fedderwardergroden

NBS
GES R
Brachfläche
27.

unbekannt

Luftschutzanlage für Lager Fedderwardergroden

unbekannt
ABG E R vereinzelte Resttrümmer V
Brachfläche
28.
Grabenabzweigung des obigen Grabens in Richtung Inhauser Landstraße, auf der Wiese, Betonformsteine, Luftschutzzwecke, mutmaßlicher Betonsplitterschutz für nebenliegende zwei Metallgittersendemasten ?

Verbunkerung

Luftschutzanlage für Lager Fedderwardergroden ?

NBS
E
Gittermasten ebenfalls entfernt, Weide
29.

KB

Luftschutzanlage für Lager Fedderwardergroden

NBS
V Ü
Bolzplatz, überschüttet, "Berg" für Rutsche (Rutsche Anfang 2006 wieder entfernt), Wohngebiet, Gärten
30.

Fedderwardergroden, betonierter Deckungsgraben, Standort unbekannt

1 Ebene

D
NBS
unbekannt
unbekannt
31.

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 1, Posener Straße Ecke Preußenstraße, nordöstlich

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 1

Ursprüngliche Bezeichnung: FT22 / Posener Straße / 1600 Kubikmeter

FE

10

-
E
Kirche
32.

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 2, Braunschweigstraße

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 2

Ursprüngliche Bezeichnung: FT66 / Luther-von-Braunschweig-Straße / 630 Kubikmeter

FE

11

-
E
Wohngebiet
33.

Fedderwardergroden A, Elbinger Straße, "Zellenbunker", großer runder Luftschutzturm, nicht fertig gestellt

Ringtreppenturm

Luftschutzturm, Zellenbunker Fedderwardergroden Elbinger Straße, nicht fertig gestellt

III. Welle (Zusatzprogramm) 7 Ebenen

Kosten: 66200 RM

LSTR G Selbstschutz

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

BS
ABG E
Grünfläche, Reste der Zerschellerplatte unter Erdgleiche eventuell vorhanden (gilt als entfernt)
34.

Fedderwardergroden B, Weichselstraße, "Zellenbunker", großer runder Luftschutzturm, nicht fertig gestellt

Ringtreppenturm

Luftschutzturm, Zellenbunker Fedderwardergroden Weichselstraße, nicht fertig gestellt

III. Welle (Zusatzprogramm) 7 Ebenen

Kosten: 21400 RM

LSTR G Selbstschutz

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

BS
ABG E
Wohngebiet, Reste der Zerschellerplatte unter Erdgleiche eventuell vorhanden (gilt als entfernt)
35.

LSTR G Selbstschutz

Bauausführung: Bauunternehmen Hermann Möller / Wilhelmshaven

Aushub in Kriegsendphase als Feuerlöschteich genutzt

FE

12

Ursprüngliche Bezeichnung: FT67 / Preußenstraße, Dirschauer Straße / 600 Kubikmeter

BS
ABG E
Mietergärten, Garagenhof
36.
TB Selbstschutz
BS
ABG E
Computerfachmarkt, wenige Reste als Fundament des heutigen Gebäudes vorhanden (gilt als entfernt)
37.

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 3, Plauentief

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 3, Plauentief

Ursprüngliche Bezeichnung: FT48 / Heinrich-von-Plauen-Straße / 1500 Kubikmeter

FE

13

-
V
Teich
38.

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 4, Posener Straße Ecke Albrechtstraße, nordöstlich

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 4

Ursprüngliche Bezeichnung: FT68 / Posener Straße, Memeler Straße / 600 Kubikmeter

FE

14

-
E
Wohngebiet
39.

Feuerlöschteich Fedderwardergroden 5, West, westlich der Gdingener Straße, südlich des Grabens, in Nähe zum obigen runden Kleinbunker

Ursprüngliche Bezeichnung wohl: FT21 / Konitzer Straße / 800 Kubikmeter

FE

15

Luftschutzanlage für Lager Fedderwardergroden

-
E
wohl Gelände Finkenburgschule und / oder anliegender Supermarkt
40.

Posener Straße Ecke Albrechtstraße, eckiger Kleinbunker, rechteckig

Andere Quelle sagt "Sammelschutzraum, eckiger Kleinbunker Albrechtstraße / Posener Straße"

Standort entfernter Kleinbunker Posener Straße Ecke Albrechtstraße

1 Ebene

KB
NBS
ABG E

Polizeiwachengelände, Gebäude

41.

Ehemalige Posener Straße 17, Nähe Ecke Albrechtstraße, Südostbereich, kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert

2 Ebenen

LSTR K
NBS
ABG E
heutige Posener Straße 17 vom Standort her nicht identisch mit ursprünglicher Hausnummer, heute Gebiet Polizeiwachengelände
42.
ERD
NBS
V verwittert
nach dem Krieg ehemals Grundstück "Klempnerei Millanowski", stark verwittert, verschüttet
Stadtnorden (Coldewei / Himmelreich)
43.
Beobachterturm ?
NBS
V Klärwerk seit Jahrzehnten außer Funktion
ungenutzt
44.
ERD
NBS
V
ungenutzt, Eingang teilweise zugeschüttet, unter Wasser
45.

Coldewei 14, Brandwache, Emder Muster

Brandwache Coldewei 14

Baujahr 1942-1943 3 Plätze 1 Ebene

B
NBS
im Zuge Autobahnbau wohl 1983 ABG E
nach Entfernung Bauplatz Autobahnauffahrtsknoten, Schüttgelände, heute Autobahnbereich, Bahnfläche, direkt unter Autobahnbrücke
46.
LSTR K
NBS
ABG E
Wohnhäuser
47.

Coldeweier Weg 87, genauer Standort unbekannt, Brandwache, Emder Muster

Baujahr 1942-1943 3 Plätze 1 Ebene

B
NBS
im Zuge Autobahnbau wohl 1983 ABG E
Coldeweier Weg 87 nicht mehr existent, wohl heute Autobahnbereich
48.

Klinkerstraße, Schule Coldewei, Schulhof, sehr wahrscheinlich kleiner Rundturm, Wände aus Mauerwerk, verklinkert

2 Ebenen (Verdacht)

LSTR K ?
NBS
1970er Jahre ABG E
Schule später ebenfalls abgerissen, Neubaugebiet
49.
LSTR K
NBS
V
Lager, teilweise zugemauert
50.
Feuerlöschteich Himmelreich / Coldewei, Standort unbekannt

FE

16

-
E
unbekannt
51.
B
NBS
frühestens 1956 ABG E
erweiterter Kreuzungsbereich
?

Ziegelstraße 61, Brandwache, mutmaßlich Emder Muster, sehr wahrscheinlich ist Objekt Ziegelstraße 36, Ecke Steinstraße gemeint, da Ziegelstraße 61 anscheinend nie existierte

1 Ebene

B
NBS
unbekannt
unbekannt
52.
D
NBS
V
Lagerraum
53.

Klinkerstraße 2, Brandwache, Emder Muster

Brandwache Klinkerstraße 2

Baujahr 1942-1943 3 Plätze 1 Ebene

B
NBS
spätestens 1975 ABG E

Straßenfläche, Fußweg vor Klinkerstraße 2

54.
B
NBS
wohl 1970er Jahre E
erweiterte Straßenführung
55.
B
NBS
V
Lagerraum
56.

Steindamm 4 (im heutigen Kavernengebiet, Grundstück Bauer Weerda), privater Kleinbunker, wohl mit Spitzkuppel, durch Anwohner errichtet

1 Ebene

KB
NBS
E
wohl Hofbebauung
Stadtnorden (Sengwarden)
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass im Gebiet Sengwarden weitere Luftschutzanlagen, höchstwahrscheinlich der Bauart Erdbunker / Kleinbunker, gestanden haben, beziehungsweise stehen.
57.
HB Kriegsmarine
BS
V
ungenutzt, Bundeswehr
58.

Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, südliche Geländebegrenzung, eckiger Hochbunker, Flakturm 2, leichte Flakstellung mit Bettung auf dem Dach

2 Ebenen

HB Kriegsmarine
BS
GES E Reste und Fundamentplatte V
ungenutzt, Bundeswehr
59.
Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, mehrere Bunkeranlagen, leichte Flakstellung, 1 Feuerlöschteich

mehrere KBs Kriegsmarine Marineflakbrigade

FE

17

NBS
Reste V
ungenutzt, Bundeswehr, Feuerlöschteich heute Feuchtbiotop
60.

Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, Tiefbunker Hauptquartier Dönitz

Tiefbunker Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne Sengwarden

Wandstärke: 1,80 Meter / Deckenstärke: 1,40 Meter / Länge: 77,66 Meter / Breite: 44,70 Meter

Baujahr 1940-1942 1 Ebene

TB Kriegsmarine

im Verbund

BS
V
Bundeswehr
61.

Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, verbunkerter Luftschutzkeller 1, Eingangssplitterschutzvorbauten

1 Ebene

Luftschutzkeller Kriegsmarine

im Verbund

BS
V
Bundeswehr
62.

Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, verbunkerter Luftschutzkeller 2, Eingangssplitterschutzvorbauten

1 Ebene

Luftschutzkeller Kriegsmarine

im Verbund

BS
V
Bundeswehr
63.

Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, verbunkerter Luftschutzkeller 3, Eingangssplitterschutzvorbauten

1 Ebene

Luftschutzkeller Kriegsmarine

im Verbund

BS
V
Bundeswehr
64.

Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, verbunkerter Luftschutzkeller 4, Eingangssplitterschutzvorbauten

1 Ebene

Luftschutzkeller Kriegsmarine

im Verbund

BS
V
Bundeswehr
65.
Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, eckiger Hochbunker 1, in Planung gewesen
HB Kriegsmarine
BS
Bundeswehrgelände
Bundeswehrgelände
66.
Sengwarden, Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne, eckiger Hochbunker 2, in Planung gewesen
HB Kriegsmarine
BS
Bundeswehrgelände
Bundeswehrgelände
67.

Sengwarden, Tatergang, kleiner Erdbunker

Erdbunker Sengwarden, Tatergang

DB-Nr. 99 ("Bunker Peters Erben")

1 Ebene

Länge: 11,39 Meter / Breite: 4,59 Meter

ERD
NBS
nach dem Krieg Lagerraum V
ungenutzt
68.
Feuerlöschteich Sengwarden, Standort unbekannt

FE

18

-
E
unbekannt
69.

Sengwarden, Bereich Schule Sengwarden, nördlich, kleiner Erdbunker

1 Ebene

ERD
NBS
1990er Jahre ABG E
Schulkomplexerweiterung, Sporthalle der Schule

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ABG
abgerissen
B
Beobachtungsstand / Brandwache
BS
bombensicher
D
Deckungsgraben
E
entfernt
EMS
Splitterschutzzelle
ERD
Erdbunker
FE
Feuerlöschteich
FL
Flak
GES
gesprengt
HB
Hochbunker
KB
Kleinbunker
LSTE G

Luftschutzturm Eckig Groß

LSTE K
Luftschutzturm Eckig Klein
LSTR G
Luftschutzturm Rund Groß
LSTR K
Luftschutzturm Rund Klein
NBS
nicht bombensicher
R
Ruine
TB
Tiefbunker
U
umgebaut
Ü
überschüttet
V
vorhanden

- Ursprünglich wurde die Bezeichnung "Bunker" nur für die bombensicheren LS-Bauten über und unter Erdgleiche angewendet. Als Luftschutztürme wurden bombensichere Turmbunker gleich welcher Form bezeichnet. So genannte Erdbunker, Kleinbunker, Rundbunker etc. müssten in historisch richtiger Bezeichnung daher eher als Erdschutzräume / Erdschutzbauten, Kleinschutzbauten, Rundschutzbauten etc. bezeichnet werden. In heutiger Zeit wird jedoch sowohl in der Literatur, im Internet sowie in den Fernsehmedien der Begriff Bunker vereinheitlicht für fast alle Formen dieser Bauten angewendet. Daher haben wir uns entschlossen, auch in dieser Präsenz den Begriff "...bunker" für die meisten der vorgestellten Objekte gleich welcher Bauform anzuwenden.

 

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www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de